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Logbuch der SY Shalimardue

März 2020
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Campingplatz Flintstones und Wiedersehen mit vier Freunden

Am Donnerstag nach dem Frühstück fahren wir los nach Cava d’Aliga, wo uns Beate und Michl und Maggis und Uffe schon mit einem Willkommenstrunk erwarten.

Der Tag vergeht viel zu rasch und wir sitzen noch bis spät abends zusammen.

Am nächsten Tag laden wir die Vier zu einem Mira-Würstl-Essen ein. Alle sind sehr begeistert und bedanken sich bei unserer Perle, welche diese traumhaften Würstln zubereitet und abgepackt und uns mitgegeben hat. Wir haben schwedisch, deutsch und österreichisch abgespachtelt und dazu englisch und italienisch gesprochen.

Samstags ist der größte und bestens besuchte Markt in Vittoria. Kein Wunder bei den Preisen. Nicht nur bei den Textilständen, auch bei Kosmetik- und Haushaltswaren fragen wir uns, wie die laut kreischenden Marktständler dabei überhaupt noch was verdienen können.

Bei den Obst-, Gemüse- und Fischstandln kaufen wir ein – und wie. Auch hier sind die Preise ein Wahnsinn.

Weiter treibt es uns dann zum Weingut Paolo Cali, der aber leider nur mehr Flaschenweine verkauft und keinen offenen Wein mehr anbietet. So müssen wir halt zum nächsten uns bekannten Weingut Mortilla und hier decken wir uns für die nächsten Tage mit Rot- und Rosewein ein.

Am Rückweg finden wir im Zentrum von Vittoria einen Parkplatz. Der Wunsch ans Universum hat prompt geholfen. Es war der einzige in der großen Stadt mit vielen vollen Straßen. Eine Einheimische empfiehlt das Lokal „Sikelia“ mit Hausmannskost. Allein nach der Vorspeise (für eine Person) waren wir eigentlich schon satt. Leider ging ein Teil der hervorragenden Küche retour, weil wir einfach nichts mehr essen konnten.

Zurück am Campingplatz rufen unsere schwedischen Freunde, wir sollen auf einen Kurzbesuch bei ihnen vorbeischauen. Sie zeigen uns ihre schwedische Spezialität „den Stinkefisch“ in der Dose. Die Dose war von der „Gärung“ schon bombiert und Uffe ist gerade beim Essen. Wir beobachten das von der Ferne und besuchen die nur ganz kurz. Der Geruch ist – sagen wir mal so – der Fisch macht seinem Namen alle Ehre. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden auf dieser Welt – und das ist auch gut so.

Anschließend wird – wie jeden Tag geplant – ein Bocciaspiel quer durch den Campingplatz durchgeführt. Obwohl ich lange null Punkte hatte, gelingt mir der Sieg. Erstmals.

Michi hat am Markt in Vittoria 1 ½ kg Octopus gekauft, den er anschließend sofort als Salat zubereitet und langsam ziehen lässt. Nach dem Bocciaspiel futtern wir diese Köstlichkeit.

Ich bereite Olivenblättertee und Artischockenblättertee vor, lasse die beiden Blätter in der Sonne trocknen und freue mich schon sehr auf den gesunden Tee.

Den Sonntag starten wir mit einem traumhaften Spaziergang am Strand.

Da ich bald Geburtstag habe, suchen wir das Restaurant „La Grotta“ in Scicli auf, um einen Tisch für 6 Personen zu reservieren. Das Lokal soll „unterirdisch“ gut sein – kein Wunder, befindet es sich ja in einer Höhle, in der ehemals die Esel gehalten worden sind.

Von dort fahren wir nur einige Kilometer quer durch das Gelände weiter bis zum „Farmhouse Colle del sole“. Hier nehmen wir ein achtgängiges Fastenmenü mit Wein und Wasser und Kaffee um sagenhafte 18 Euro. Wir nehmen einen großen Teil des Essens mit für daheim, da in unseren kleinen Mägen nicht mehr so viel Platz ist.