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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Castel del Monte in Apulien

Gestern hat sich Michi einen Stellplatz (mit Strom für meine erfrorene Wenigkeit) in der absoluten Nähe des Castel del Monte ausgesucht. Wieder sitzt er mehr als 400 Kilometer hinter dem Lenkrad und dreht und dreht am Steuer.

Zuerst bei strahlendem Sonnenschein, dann leichtem Nebel, irgendwann auch mit einigen Regentropfen erreichen wir Apulien bei leicht bewölktem Himmel.

Apulien ist nicht nur bekannt für die Herstellung des besten Olivenöls. Es gibt hier auch Spitzenweine, sagt der gescheite Reiseführer. Unser gerissenes Navi führt uns wieder einmal kerzengerade durch eine Großstadt und nur der gesunde Menschenverstand von meinem Schatzi lässt uns rechtzeitig umkehren und anschließend die Tangentiale entlang brettern.

Uns interessiert heute nur das Castel del Monte. Am Stellplatz angekommen erfahren wir, dass die Küche zurzeit nur zu Mittag geöffnet ist. Das trifft sich gut.

Nach „drei Grüßen aus der Küche“ bekommen wir ein köstliches „Tagliata“ sowie eine Lammkrone mit Kräuterkruste serviert.



Zum Kaffee gibt es noch ein Gratissüßspeisenpotpourri der feinsten Art und einen Grappa – ebenfalls auf Kosten des Hauses. Mit Nicolas und Angela – dem netten Personal führen wir noch ein angeregtes Gespräch über unseren Sizilien Aufenthalt und auch unserer vergangenen Atlantiküberquerung. Einige Tipps von den Beiden, die Umgebung betreffend, werden von uns gerne angenommen.

Nach dem Essen ist es für einige unserer kleinen Reisegruppe schon fast zu spät, um zum Castello hinaufzugehen – aber eben nur fast.

Ohne den so gesunden Verdauungsschlaf brechen wir rasch auf, um noch etwas von dem alten Castel zu sehen. Aber dann kommt der dichte Nebel, der wieder alles zunichte macht. Nix ist mit gepflegten und berauschenden Sonnenuntergängen auf der Burg Friedrich des Zweiten. Morgen in der Früh kommen wir wieder, angeblich wegen eines so tollen Sonnenaufganges.