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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Chilaw und Munneswaram und Kalpitiya

In Chilaw soll es die besten Tiger Prawns geben. Leider ist das empfohlene Restaurant, das Resthouse in Chilaw wegen Schaeden an der Wasser- und Stromleitung zurzeit geschlossen.

1_vor und hinter Chilaw City Hotel.jpg

Im Chilaw-City-Hotel (mit Swimmingpool) finden wir einen tollen Ersatz fuer die Uebernachtung hier. Weniger toll ist die Tatsache, dass an diesem Wochenende einige Hochzeiten stattfinden “ zwei davon in unserem Hotel. Gesaenge von zwei bis vier Uhr frueh zeugen vom “frohen Ereignis“. Uns war es einfach zu laut.

Die Kueste ist durch ihre starken Unterstroemungen und Felsformationen zum Baden auch stellenweise ungeeignet, speziell bei schwerer See und in der Regenzeit. Der Hotelmanager war sofort zur Stelle, um mich sogar beim Fotografieren auf diese Gefaehrlichkeit hinzuweisen.

2_Sonnenuntergang in Chilaw.jpg

Allerdings erhalten wir im vermutlich einzigen geoeffneten Lokal statt der gegrillten Tiger Prawns “nur“ koestliche Shrimps in hervorragender Zubereitung.

3_Shrimpsessen in Chilaw.jpg

Die Stadt Chilaw ist stark roemisch-katholisch gepraegt und es gibt viele Kirchen und kunstvolle Statuen religioeser Gestalten und lokaler Kardinaele zu sehen. Vermutlich werden wohl auch einige Spendengelder in diese neue riesige Kirche geflossen sein.

4_zwei Religionen in unmittelbarer Nachbarschaft.jpg

In Munneswaram, in der Naehe von Chilaw, steht ein ziemlich interessanter hinduistischer Tempel, der ein wichtiges Pilgerzentrum fuer die hinduistische Bevoelkerung darstellt. Den haben wir uns natuerlich genau angeschaut. Ein selbsternannter Guide wollte 400 Rupies fuer eine sogenannte Fuehrung (sonst duerften wir keine Fotos machen – meinte er). Wieder mal 2,80 Euro gespart und Fotos haben wir auch.

5_Hindutempel.jpg

Die erste Haelfte der Strasse der ca. 50 km der Landzunge von Puttalam bis Kalpitiya ist super ausgebaut, danach genau das Gegenteil von super. Es sind in dieser Gegend wenig bis keine Touristen mehr unterwegs, weil diese Gebiete bis vor kurzem teilweise noch von den Tamil-Tigers kontrolliert wurden. Vermutlich aber auch, weil sich hier absolut noch kein Fremdenverkehr aufgebaut hat – wie auch.

6_StraÃ?enkontrollen.jpg

7_schlechteste Strassenverhaeltnisse.jpg

Die Bevoelkerung in Kalpitiya, dem noerdlichsten Ort der Halbinsel, lebt in aermlichsten Verhaeltnissen. Die festen Haeuser, die nach dem Tsunami hier errichtet wurden, stehen leider wieder nur 20 cm ueber dem Wasserspiegel. Ein beginnender Regenschauer hat uns den Entschluss “ noch am selben Tag diese Ortschaft wieder zu verlassen “ leicht gemacht.

8_Kalpitiya aermlichste Verhaeltniss.jpg

9_Schilfhaeuser.jpg

10_bewohntes Viertel.jpg

11_Wiederaufbau nach Tsunami.jpg