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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Die Affen von Gibraltar

Auf der Strecke nach Tarifa (suedlichste Stadt Spaniens) koennen und wollen wir nicht an Gibraltar vorbei fahren, obwohl (oder eben weil) wir bereits im September 2007 einige Zeit mit unserem Schiff hier in der Marina gelegen sind.

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Das lebende Wahrzeichen von Gibraltar zeigt sich mehr oder weniger unbeeindruckt von den vielen Touristen. Affen fuettern ist verboten, sie koennen angeblich sehr bissig sein.

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Der hoechste Punkt des Felsens ist 425 m hoch. Den Treppenweg dorthin ersparen wir uns, denn unser WoMo steht in Spanien, wir haben die Grenze zu Fuss passiert und freuen uns, dass wir dem Stau entgangen sind. Wir haben schon eine lange Wanderung hinter uns und nehmen nun die Gondel auf den Affengipfel.

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Es ist recht stuermisch hier heroben und einige Besucher – die vom Kreuzschiff unterwegs sind – tragen Kleider mit Spaghettitraeger und kurze Hosen. Die Affen sind sicherlich kleidungsmaessig schon einiges gewoehnt und vielleicht daher manchmal etwas aggressiv.

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Wir besuchen natuerlich auch “unsere“ Marina und “unseren“ alten Liegeplatz, allerdings hat sich in diesen 5 Jahren sehr viel (baulich) veraendert.

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In der Haupteinkaufsmeile “ der Mainstreet “ draengen sich die kauflustigen Touristen eines Kreuzfahrtsschiffes entlang der vielen Duty-free-Shops und eine Abordnung einer englischen Garde staerkt sich in einem echten englischen Pub, bevor die Trommel zum Nachmittagsmarsch ruft.

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Das verspaetete Mittagessen besteht fuer uns aus einem “very british“ fish and chips fuer mich und fuer Michi das “homemade Steak“N“ Ale Pie“ “ simply the best on the Rock “ laut der Menuetafel. Okay, meine fish and chips waren wirklich sehr britisch “ ohne jeden Geschmack und ueberhaupt nicht mit Salz und Pfeffer in Beruehrueng gekommen und die Pommes haben sich ganz leicht von allein nach unten gebogen. Das Steak von Michi war eigentlich eine Art Gulasch – ohne Paprika, zugedeckt mit einem huebschen Blaetterteighauberl “ wohl als Sichtschutz gedacht. Andere Laender “ andere Kuechen.

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Nachdem wir noch einige Kilometer bis Tarifa zum Campingplatz fahren muessen, koennen wir das ausgiebige Mahl NICHT mit einigen Ales begiessen. Was wir aber gerne getan haetten.