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Logbuch der SY Shalimardue

November 2019
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Privat

Die Bucht Stupica auf der Insel Zirje

In Murter habe ich vor Jahren meine besten „Cozze“ gegessen und deshalb wollte ich sie wieder einmal testen. Sie waren gut, aber nicht überwältigend. Nach dem Einkauf und dem Essen unternahmen wir noch einen Spaziergang mit abschließendem „Land-Sundowner“.

Gestern früh fuhren wir dann weiter nach Zirje. Ich liebe dieses Blau – kein Wunder, dass wir der blaue Planet sind.

Michi bestellte am Nachmittag bei Rosa einen Tisch für unser Abendessen. Die Bojen füllten sich bis zum Abend und es gab auch viele Tischreservierungen. Ich musste meinen Rotwein immer wieder mit den Süffel-Schmetterlingen teilen. Wenigstens nicht mein Fischmenü.

Michi hatte am Nachmittag auf Facebook in der Gruppe „Bootfahrer Kroatien“ ein Foto von unserer Bucht gesehen und hat geschrieben, dass wir auch hier sind. Susanne vereinbarte dann gleich ein Schnapserl-Treffen bei Rosa. Nach unserem Essen ist Michi zum Nebentisch gegangen, wo die vier Motorbootfahrer mit Anhang zusammen saßen und hat mit zwei Stamperln Travarica nach Susanne gefragt. Ein Blinddate der Sonderklasse.

An unserem Tisch haben Melitta und Horst von der MY Pulex Platz genommen, wir haben sie in der Soline auf Pasman kennengelernt. Es war ein netter Abend.

Heute besuchen wir in aller Herrgottsfrühe die alten Reste der Gradine, der Burg, die unter Diokletian im 6. Jh. als Schutz der römischen Handelswege hier erbaut wurde. Normalerweise bin immer ich diejenige, die schneller unterwegs ist und voraus läuft. Da wir heute die allerersten sind, die rauf spazieren, lasse ich gerne Michi vorgehen. Ich schaue nie in Augenhöhe voraus, sondern nur gerne überall sonst wo hin. Die Spinnennetze zu übersehen, die gerade in Höhe meines oft offenen Mundes über Nacht quer über den Weg gebaut werden, wären äußerst unangenehm für mich.

Ich fotografiere und Michi pflückt unser heutiges Mittagessen. Salbei für Salbeispaghetti.

Die uralten Mauern besuchen wir jedes Mal und wir erfreuen uns immer wieder an dem Anblick und dem Ausblick von oben – auf unsere Bucht mit unserem Schiff und auf das Meer hinaus.

Am Rückweg finde ich endlich die Sänger der musikalischen Dauerschleife auf Zirie. Zikaden – auch einige abgeworfene Hüllen, von denen, die frisch geschlüpft sind, sehen wir noch an den Bäumen.

Vor der Konoba gibt es ein Blütenmeer mit vielen Hummeln, die sich gerne fotografieren lassen. Michi wartet schon leicht dehydriert mit einem Bierchen auf mich.