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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Ein hartnäckiger Verehrer namens Michele und sein Ape

Nach einem heftigen Regenschauer bei Nacht strahlt heute schon wieder die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Das bedeutet, dass wir noch einen Tag in der absoluten Ruhe (ohne Internet und Handyempfang) bleiben.

Neben einem Seehund namens „Ruby“ sehen wir bei unserem Strandspaziergang noch zwei springende Schwertfische, bevor wir aber die Kamera zücken können, haben diese sich schon wieder verabschiedet. Allerdings sehen wir bald darauf einige Delfine beim Jagen (hinter einem Fischerboot).

Kaum sind wir von unserem zweiten Frühstück (Kaffee plus Topfentörtchen) mit dem Fahrrad zurück, fährt Herr Michele mit seiner traditionellen Transportkutsche (einer Ape – Wespe genannt) auf unseren Stellplatz. Ich winke ihm freundlich zurück und schon steht er bei uns.

Sein sizilianischer Dialekt ist sehr schwer verständlich, außerdem verschluckt er die meisten Endsilben. Aber trotzdem wird es ein lustiges Gespräch, welches dann im Sitzen bei einem Bierchen fortgesetzt wird.

Nur als er überhaupt keine Anstalten macht, doch wieder zu gehen und die Zeit nutzt, in der Michi kurz im Womo verschwindet, um mir Komplimente über Komplimente zu machen, räume ich die leeren Bierdosen weg und sage, dass ich noch Fotos am Strand machen will. Irgendwann verschwindet er dann doch noch.

Bisher haben wir nur in der Karibik, in Barbuda diesen roten Muschelstrand angetroffen. Es ist einfach ein traumhafter Platz hier und wieder ein Sonnenuntergang vom Feinsten.



Enrico heißt dieser junge Taucher, der den Tintenfisch mit seinem Speer erlegt hat. Leider hat er heute nicht so viel Glück wie gestern, als er vier mit nach Hause bringen konnte.