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Logbuch der SY Shalimardue

August 2019
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Eine Woche Warten, Warten, Warten

Am Montag früh erfährt Michi von Luca, dass er sich mindestens bis Freitag gedulden muss. Es geht um die Kontrolle der Geräte bzw. Leitungen und oder eventuelle Reparaturen. In der Zwischenzeit tauscht er die beiden Feuerlöscher und baut das neue Bordladegerät ein. Er erledigt noch einige Arbeiten, die ihn immer wieder zum Schwitzen bringen. Auch bemerkt er, dass einige seiner Bandscheiben bei bestimmten Stellungen interessante Signale geben.

Aber es wird nicht nur fleißig gearbeitet. Wir besuchen auch einige Buschenschanken in unserer näheren Umgebung und machen schöne Fotos mit unseren sonnigen Freunden.

Beim Kochen wechseln wir uns ab. Mein Hähnchen stammt aus dem Fryer und ist mit vielen guten internationalen Gewürzen versehen. Michi kreiert einen Fruchtsalat namens „Aquileia“. Das Rezept: Avocado, Mango, Marille, Tomate, Minze, Limettensaft, Chilli und etwas Olivenöl. Als Tupfen auf dem „i“ gibt es noch einen Schuss Amaretto dazu.

Die partielle Mondfinsternis am 16.07. verfolgen wir von der Terrasse aus. Ein hübsches Wechselkrötenmädchen mit leiser, aber wunderschöner Stimme ist während unseres Fotoshootings ebenfalls auf unserer Terrasse. Michi hält die Raschlerei vorerst für das nächtliche Treiben einer Maus.

Ein Ausflug nach Grado muss auch sein. Wir wollen unsere Berliner Freunde Moni und Roland treffen, die schon seit vielen, vielen Jahren bei Helga ihren Sommerurlaub verbringen.

Kurzfristig wird ein Abendessen mit Gabi und Hans-Peter im Nettuno vereinbart. Ich esse eine Riesenportion Cozze und alles andere ist wie immer auch von bester Qualität und Größe.

Am Freitag ist statt um 8:30 bereits um 17 Uhr dann endlich Luca am Schiff. Er tauscht eine Leitung aus und setzt eine neue Minusleitung und schon rauscht der Strom wieder hurtig durchs Schiff. Der Startknopf der Backbordmaschine wird ebenfalls getauscht, da er schon etwas „müde und desinteressiert“ war. Die Kaffeemaschine und der Kühlschrank werden aus dem elektrischen Tiefschlaf geholt und springen sofort an, auch der Motor. Freude macht sich am ganzen Schiff breit. Samstag und Sonntag ist uns in der Lagune und bei unserem Lagunenlokal „Anfora“ einfach zu viel los. Deshalb starten wir erst am Montag. Da extremes Niedrigwasser herrscht, können wir erst gegen Mittag ablegen.

Fotoshooting am Nachbarschiff in voller Fahrt und auch bei uns. Wir sind so happy, wieder am Wasser zu sein.

Wir erwischen noch einen freien Tisch und neben hungrigen Spatzen kommt auch noch eine Familie aus Baden an unseren Tisch, mit denen wir uns super unterhalten.