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Logbuch der SY Shalimardue

April 2021
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Privat

Endlich Sizilien

Es war kein einziger Campingplatz, der in den letzten Tagen zum längeren Verweilen geeignet gewesen wäre und so sind wir das letzte Stück, auf der Autobahn, Richtung Reggio di Calabria unterwegs.

Das Kaufen des Tickets, für die Fähre nach Messina, geht unkompliziert über die Bühne. Über die spaßig-verliebten Aussagen des Verkäufers kann ich noch jetzt lachen.

Ende Juli 2007 sind wir mit unserem Cat (auf dem Weg in die Karibik) durch die Straße von Messina gesegelt und haben uns schon damals über die horrenden Marinapreise gewundert. In der Zwischenzeit sollen sie – laut unseren Seglerfreunden – noch etwas weiter gestiegen sein.

In Gedanken bin ich zeitlich ins Jahr 2007 zurück versetzt und denke an die vielen Fischerboote, die damals unterwegs waren, um Schwertfische zu fangen. Heute erfreuen uns einige Delfine, aber weit und breit sind kein Schwertfisch und auch kein Fischerboot zu sehen.


Laut Wetterbericht soll die Sonne heute nur kurz hinter den Wolken hervorkommen und leider hält sich das Wetter auch peinlich genau daran.

Wir sind nun schon in der Nähe des Ätnas angekommen und erinnern uns des weisen Ausspruches: Ein Vulkan ist nur dann gefährlich, wenn man ihn sieht! Wir sehen ihn und die Straßen sind voller Vulkanasche!!

Als „Ober-Über-Drüber-Optimist“ sehe ich ein wenig Schatten, der zart darauf hinweist, dass doch die Sonne etwas scheint.


Sizilianische Spezialitäten müssen verkostet werden und nachdem wir unser Nudelgericht mit zusätzlichem Chili verschärfen, sind wir vollkommen zufrieden. Enrico, der freundliche Gastwirt, schenkt uns noch einen selbstgetrockneten Chili, damit wir auch in Zukunft noch an ihn denken. Er wird sich wundern, wir kommen morgen wieder, wenn es nicht aus Kübeln schüttet!

Saftig – sizilianisch – frisch – was will man mehr. Ich bin angekommen und meine Seele auch….