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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Endlich wieder unterwegs in unserer zweiten (ersten) Heimat

Mit Michi spaziere ich in Villach in die Stadt und wir besuchen unsere Lieblingslokale „the little Bar“ und die „Stadtschenke“, um uns nach einem Drink wieder für einige Zeit zu verabschieden.

Kaum in Aquileia angekommen, haben wir schon wieder Freunde auf unserer Terrasse auf Besuch. Der Limoncello wird konzentriert verkostet und heftig das Seemannsgarn gesponnen. Das Wetter ist noch wunderschön, noch weist nichts auf das Schlechtwetter mit Sturm und Hochwasser (wegen Vollmond und Südwind) hin.

Die Blätter von meinem Ingwerpflanzerl streben fleißig nach oben. Bin schon gespannt, wie es unten ausschaut.

Ich nutze noch das Schönwetter, um von der Marina bis zum Meer und dann über Felder zurück zu spazieren. Meine Geschwindigkeit ist nicht besonders hoch, da ich ja immer wieder Fotos machen muss.

Dieses Sonnenblumenfeld haben wir in vollster Blütenpracht fotografiert. Ich bin total entsetzt und traurig, dass die Sonnenblumen mit Schlamm bei einem Hochwasser überschwemmt wurden und deshalb nicht mehr weiter blühen konnten.

Der Sonnenuntergang ist wieder mal traumhaft.

Diese Brücke habe ich noch nie gesehen. Sie ist ganz in der Nähe vom Dom von Aquileia, aber da bin ich noch nie vorbei gegangen.

Das war nicht unser einziger Ausflug zu den Weinbauern. Diesmal sind wir beim „Stabile“ eingekehrt. Das„affitato misto“ und ein Glaserl Rotwein hab ich mir wohl verdient. Michi bekommt nur Brot und Wasser. Hihi.

Das Schlechtwetter ist im Kommen und deshalb vertrete ich mir nur noch in der Marina meine Füße.

Zwei Tage lang verbringen wir nur in unserer Wohnung, aber dann sehe ich die ersten blauen Flecken am Himmel. Das bedeutet für mich „Schönwetter“. Das Wetter ist unbeständig und hält sich nicht an die Vorhersage, die für 10 Tage Regen angesagt hat. Zum Glück komme ich so wieder zu weiteren Spaziergängen in unserer Umgebung. Mein nächster Spaziergang beginnt im Nachbarort San Lorenzo und führt mich nach 1 ½ Stunden wieder zurück in die Marina.

Es gibt so viele riesengroße Sojabohnenfelder in Aquileia und Umgebung.

Ich besuche den alten römischen Kriegshafen nahe des Domes und flaniere dann weiter zum Dom und wieder retour. Allerdings überrascht mich ein Regenguss mit riesigen Tropfen und ich warte im Cafe „Adhoras“ auf Michi, der mich dann mit dem Auto abholt.

Später scheint dann wieder die Sonne und wir sind bei unseren Nachbarn auf ein Glaserl Prosecco eingeladen. War sehr nett.

Die Abendstimmung ist ein Wahnsinn. Die Spieglung der Wolken und das Licht – einfach traumhaft.

In der Nacht hat es wieder aus Kübeln geschüttet und ich hab alles verschlafen. Die Blüten zeigen am Morgen im Sonnenschein die Regentropfen. Ich sehe ein kleines Wespennest in unserem alten Rosmarinstrauch. Ich werde ihnen nichts tun, weil ich jetzt ja weiß, wo sie sind.