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Logbuch der SY Shalimardue

September 2019
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Privat

Family und Freunde (Villach-Wien) – endlich sehen wir uns wieder

So gerne wir auch unterwegs sind, so freuen wir uns auch über unsere Treffen mit Familie und Freunden. Mit unserer Jugend sind wir auf der Napoleonswiese (Nape) unterwegs. Wir genießen die gemeinsamen Stunden.

Villach ist eine wunderschöne Stadt und ich treffe meine Ratschrunde. Leider nicht vollständig, da eine Pensionistin noch an der Amalfiküste unterwegs ist und eine die letzten sieben Arbeitstage vor sich hat. Im April geht sich dann ein Treffen mit uns allen aus.

Anschließend fahre ich dann nach Wien. Ich wohne bei meiner knapp 95jährigen Kurschättin, mit der ich schon seit 16 Jahren befreundet bin und die ich mindestens 2x jährlich besuche. Sie kennt Facebook nur von mir und hat sich zum 90er über die vielen Geburtstagswünsche von meinen Fb-Freunden gefreut. Ich habe ihr alles ausgedruckt und so hat sie auch heuer wieder gefragt, ob ich nicht ein Foto von ihr posten will. Ich bedanke mich bei all meinen Freunden, die so viele freundliche Kommentare abgegeben haben.

Ein Ausflug mit Lucia zur Gloriette (wo man frühstücken kann wie zu Kaisers Zeiten) und zum Schloss Schönbrunn ist nur ein Teil meines fast 12 Kilometer langen Spazierganges in Wien. Zwischendurch immer wieder mal mit der U-Bahn, aber das zählt ja nicht dazu.

Über den Naschmarkt spaziere ich beim Technischen und Naturhistorischen Museum vorbei, zur Hofburg und anschließend zum Stephansdom. Bei den vielen Gewürzhändlern kaufe ich frische Gewürze aus aller Welt, die mein Schatz für unsere selbst gekochten Speisen verwenden kann.

Von meiner Freundin Eva habe ich gehört, dass im Stephansdom ab 6.3. eine haptische, raumgreifende Installation vom Künstler Peter Baldinger „Sky of stones“ (die sich über das gesamte Mittelschiff ausbreitet) zu sehen ist. 1332 Steine aus Papier schweben in 6 Meter Höhe über den Köpfen der Besucher.

Ebenso spektakulär ist sein Entwurf für das diesjährige Fastentuch, welches aus 612 lose aneinander gehängten Edelstahlspiegeln besteht.

Ich klinke mich in das Gespräch einer Oma mit ihrer Enkelin ein, die die Geschichte des Stephansdoms in einfachen Worten erklärt. Der Fenstergucker unter der Domkanzel sei Meister Anton Pilgram, der den Stephansdom erbaut hätte. Sie erzählt auch die Geschichte der Dienstbotenmuttergottes. Laut Google wurde die Kanzel, anders als vielfach angenommen, eher nicht von Pilgram entworfen und geschaffen, sondern von einem Meister in der Nachfolge des Niclas van Leyden.

Der Wienbesuch ist wie immer zu kurz, aber ich komme ja wieder.