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Logbuch der SY Shalimardue

Mai 2021
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Privat

Faulenzen in Giardini Naxos

Auf unserem Campingplatz gibt es viele, die schon seit Oktober 2013 hier sind und noch bis Ende März 2014 bleiben. Das entspricht nicht unseren Vorstellungen und daher wollen wir spätestens Montag weiter Richtung Süden ziehen.

Von unseren gesprächigen Nachbarn erfahren wir, dass eben in dieser Zeit der Ätna mindestens sechs Mal glühende Lava ausgespuckt hat und die Asche mit Steinen auch hier in Massen heruntergefallen ist. Überall sieht man zusammengekehrte Lavahaufen, allerdings auch Schlacke auf Autos.

Die gestrige Busfahrt habe ich noch nicht ganz verdaut. Deswegen fällt auch der Ausflug nach Castelmola aus. Der alte Mann – ebenso ein Busreisender wie wir – hat während der ganzen Fahrt vor sich laut hin gebrabbelt. Michi vermutete mal, dass dies ein alter Streifenpolizist in Pension war.

Die sizilianische „trinacria“ (Flagge Siziliens) findet man an jeder Ecke. Eine junge Frau, die in sehr interessanter Stellung am Strand liegt? oder sind es zwei? oder? Der Wein hier hat mindestens 14 Prozent. Aber laut „Google“ ist dies ein uraltes Symbol für die Sonne oder den Lebensweg.

Nach einem kurzen Frühstück mit „Cannoli siciliani“ (den süßesten Röhrchen der Welt) im besten Caffe‘ dieses Ortes, einer kurzen Stadtbesichtigung finden wir uns wieder bei Enrico in seinem Ecklokal und genießen die Sonne.


Der Bahnhof von Taormina diente schon für einige Filme wie „der Pate“ und „im Rausch der Tiefe“ als Drehort. Für mich schaut er aus wie viele andere Bahnhöfe auch und Michi als alter Eisenbahner äußert sich sowieso nicht mehr dazu.

Direkt bei unserer Einfahrt gibt es diesen „Neptun“ zu sehen. Was er da ausleert, soll mir wohl ein Rätsel bleiben. Unsere italienischen Nachbarn haben jedenfalls bis knapp vor Mitternacht laute, andere Gesprächsthemen.