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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Grotta Gigante nahe Triest

Wir nützen den heutigen Regentag, um uns zu sechst die Grotta Gigante anzuschauen. Sie ist auch als Riesenhöhle von Triest bekannt und befindet sich in der Nähe der Ortschaft Sgonico und ist nur rund 15 km von Triest entfernt.

Es nützen wohl auch viele andere das Schlechtwetter, um an der zweisprachigen Führung in Italienisch und Englisch teil zu nehmen. Gemeinsam steigen wir bei konstanten 11 Grad Celsius die 500 Stufen hinab zum Höhlenboden. Nach den ersten Treppen in Richtung Höhlenboden sind die gewaltigen Ausmaße schon einsehbar und mit jeder Stufe versinkt man weiter in den bizarren Formationen.

Am Weg dorthin bestaunen wir die prächtigen Stalagmiten, die eine Höhe von 12 Meter erreichen. Die Stalaktiten und die Formationen an den Höhlenwänden sind Kunstwerke, die die Natur in Millionen von Jahren erschaffen hat.


Die große Halle ist 130 Meter lang, 65 Meter breit, 107 Meter hoch und hat ein Volumen von 600.000 Kubikmeter.

Die tellerstapelförmigen und palmenstammförmigen Stalagmiten kommen durch die kunstvolle Beleuchtung besonders gut zur Geltung.


Auf Grund der enormen Höhe von ca. 160 Meter befinden sich hier die zwei längsten Messpendel der Welt, mit denen, abgeschirmt von atmosphärischen Einflüssen, seismische Bewegungen und die Rotation der Erde gemessen werden.

Die Jugend fährt weiter nach Triest zum Shoppen und wir stärken uns in einer typischen „Osmize de Malchina“.

Der Timavo entspringt unterhalb des zwischen Monfalcone und Duino gelegenen Ortes San Giovanni al Timavo aus drei großen Karstquellen und mündet in eine Bucht des Golfs von Triest. Es regnet nach wie vor, aber wir lassen uns davon nicht abhalten, diese Oase der Ruhe zu besuchen.

In Redipuglia befindet sich die stufenförmige Anlage „Heiligtum oder Gedenkstätte der Hunderttausend“, welche sich am Westhang des schwer umkämpften Monte Sei Busi befindet. Die genauere Besichtigung von unten nach oben fällt leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

Bettina und ich sind wieder mal die einzigen weiblichen Wesen in dieser Frasca, was uns aber überhaupt nichts ausmacht. Ganz im Gegenteil. Wein macht hungrig und so verputzen wir noch eine köstliche Käseplatte aus eigener Erzeugung.