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Logbuch der SY Shalimardue

März 2019
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Halbmarathon San Leone – Valle dei Templi und retour

Wir schaffen es heute zum ersten Mal, dass wir am ersten Sonntag des Monats ein Museum oder eine Sehenswürdigkeit besuchen. Hier in Sizilien ist der erste Sonntag im Monat bei den meisten Sehenswürdigkeiten gratis. Eine super Idee. Eigentlich wollten wir das ausgebombte Auto von Giovanni Falcone sehen, der im Mai 1992 durch ein Attentat der Cosa Nostra nahe Palermo getötet wurde. Wir haben es leider um einen Tag versäumt. Heute findet der Halbmarathon statt, der in San Leone beginnt, durch die Tempelanlage von Valle dei Templi führt und wieder in San Leone endet.

Es gibt auch viel Polizeipräsenz, die aber alle freundlich sind. Dieser nette Beamte will das Foto seiner „moglie“ zeigen. Sein Kollege musste einige Fotos von uns zwei schießen. Auch Michi hat uns zwei festgehalten.

Wir haben bereits sämtliche Tempel und auch diese Grabanlagen schon vielfach fotografiert, auch die Blumen und Mandelblüten, aber trotzdem kann ich nicht widerstehen, weitere Erinnerungsfotos zu machen. Michi findet den Baum von „Terra Mater“, der auf der alten Straße im Valle dei Templi steht.

Zuerst kommen uns nur einzelne Läufer entgegen. Es dauert aber nicht lang und die Läufer begegnen sich vor bzw. nach der Umkehr vor dem Hera-Tempel. Es sind knapp 2000 Teilnehmer/innen bei diesem Halbmarathon.Wir sind heute schon zum zweiten Mal dabei – am Straßenrand mit Kamera. Michi findet, dass nur sehr wenige seiner Altersklasse dabei sind und bewundert die wenigen trotzdem. Manche schnaufen so laut, dass man sie schon von weitem hört. Wir sehen alles mögliche, Läufer mit X- und O-Beinen, manche auch verkleidet.

Noch scheint die Sonne, aber gegen Mittag ist kurzfristig Regen angesagt. Leider hat der Wetterbericht diesmal Recht. Michi hat bei unserer Kaffeepause mit einem Inder aus Mumbai gesprochen, der ihm erzählte, dass es heute Mittag vor dem Hera-Tempel eine Vorführung mit indischer Musik gibt. Wir freuen uns darauf. Leider kommt tatsächlich ein kurzer Regenguss und die Veranstaltung wird auf irgendwann ins Trockene verschoben. Wir düsen mit unserem Mopale kurz vor dem anhaltenden Regenschauer zurück zum Campingplatz, wo am Nachmittag dann wieder die Sonne scheint.