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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Highland Military Tattoo in Fort George 2014

Beim gestrigen Homecoming 2014 in Culloden war ich sofort hellhörig, als die beiden Dudelsackspieler auf das Tattoo in Fort George aufmerksam machten. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich den richtigen Ansprechpartner MIT Ticketverkauf (am Parkplatz) gefunden habe. Lästigsein zahlt sich (manchmal) auch aus.

Als begeisterte Mitglieder des „Historic Scotland“ haben wir natürlich Gratiseintritt ins Fort George (leider aber nicht zum Tattoo).

Endlich mal ein Museum nach meinem Geschmack: keine Wärter, kein Fotografier Verbot – tolle Ausstellungsstücke, (Hitlers Kaffeekassa und Teile seines Schreibtisches), super Räumlichkeiten und viel Wissenswertes, verpackt in verständliches Anschauen. Unglaublich, wo die Schotten schon überall Krieg geführt haben!

Die ersten Teilnehmer des Tattoos sind schon unterwegs und wir sind am Weg zum Kaffee. Unser Schneck steht am Parkplatz und als wir die ersten Besucher des Abendprogramms mit Sitzpölster, Decken, dicken Jacken usw. sehen, holen auch wir sofort Nachschub an warmer Kleidung.

Das war gut so. Der erste Satz des Ansagers war: the weather forecast from today – NO RAIN – und alle haben gejubelt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei uns nur annähernd 2200 Zuschauer bei einer nächtlichen Temperatur von ca. 8 Grad mindestens eineinhalb Stunden im Freien sitzen. Aber es hat sich mehr als ausgezahlt.

Nach einem – für mich nicht erwarteten Schuss aus der Kanone – kommt eine Kombination aller Bands (wie: The Military Band of The Royal Regiment of Scotland, die Pipes and Drums von The Black Watch,3. Bataillon des Royal Regiment of Scotland, die Pipes and Drums der Hochländer „, 4. Bataillon des Royal Regiment of Schottland, Die Pipe Band von 2622 (Hochland) Squadron Königshilfs Luftwaffe, Royal Air Force Lossiemouth Pipe Band, Forres Pipe Band, die Highlander ‚Army Cadet Force Band, Highland Youth Band und Gordonstoun Schule Pipe Band.) Abgeschrieben vom Programmheft.

Ein kurzes, aber verständnisvoll aufgebautes Zusammentreffen der beiden Kontrahenten bei der großen Schlacht am Moor bei Culloden endet mit einem beeindruckenden Trauergesang der gälischen Sängerin Fiona Mackenzie.



Danach kommen jüngere Ausgaben der Truppen und dazwischen immer wieder meine Favoriten – die mehr als 200köpfige Dudelsackformation mit ihren typischen lauten Instrumenten. Leider weiß ich da nie genau, wann das Ende eines Stückes kommt.



Diesmal sehe ich neben den Tanzmäusen auch die Schwerttänze der männlichen Kilt Träger.






Ein gigantisches Feuerwerk begeistert sämtliche Besucher des heurigen Tattoos und lässt die kühlen Temperaturen vergessen.

Der 16 Jährige Sandy Cameron hat 2013 den Inverness-Piping-Wettbewerb gewonnen und darf nun hier das Abschlussstück spielen.