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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2020
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Privat

Hohe und niedrige Gloriette und Schloss Leonstein

Heute werde ich wieder überrascht. Michi will mir absolut nicht verraten, wohin es ihn heute zum Wandern zieht. Irgendwo in Pörtschach biegt er ab und parkt auf einem Parkplatz nördlich der Bahn. Dann gehen wir hoch zu einem der schönsten Aussichtspunkte am Wörthersee. Wir wandern zur Hohen Gloriette, spazieren an vielen Bogenschützenzielen vorbei (unsere gestrige Zufallsbekanntschaft war auch mit Pfeil und Bogen unterwegs). Etwas später treffen wir eine Gruppe von mindestens 10-14 sportlichen Kindern und 2 Erwachsenen, die Trainer der rasenden Jugend für Biathlon, die uns flott überholen und noch vor uns die Gloriette besichtigten.

Die hohe Gloriette ist ein Traumplatzerl mit einer wunderbaren Aussicht auf den Wörthersee und zum Pyramidenkogel. Johannes Brahms, ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent war auch hier und hat auch hier komponiert und einer der Wege ist ihm gewidmet. Leider hat die Taste für drei seiner Musikstücke, die man hier wählen kann, nicht funktioniert.

Am Rückweg besichtigen wir noch die Ruine Leonstein, die aber leider auch gesperrt ist. Viele Blüten, die zu fotografieren sind und viele Vögel, die nur singen, aber nicht sichtbar sind.

Am Parkplatz angekommen, gehen wir noch den steilen Weg zur „niedrigen Gloriette“ hinauf. Hier gibt es den „Panorama Waldseilpark“ und einen mit vielen, vielen Wurzel durchzogenen Aufstieg. Die Aussicht ist trotzdem eine schöne „zweite“ Wahl.

Jetzt sind wir durstig. Deshalb kehren wir in Pörtschach beim Lokal „Strandleben“ ein. Leider ist mein Spritz Aperol wieder mal ohne richtiger Farbe – die hatte er wahrscheinlich nur von der halben Orangenscheibe. In Italien gibt es den Aperol mit himmlischen Geschmack und perfekter Farbe und Geschmack. Ich bin so froh, bald wieder in Italien zu sein und nicht nur wegen dem Aperol.