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Logbuch der SY Shalimardue

November 2020
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Isle of Skye – die Insel im Nebel

Kein Windhauch bewegt in Allerherrgottsfrüh (ca. 10 Uhr) das Wasser des Loch Alsh und genauso schaut es auch in Kyle of Lochalsh aus. Hier geht es über die Brücke auf die Insel Skye, welche zu den inneren Hebriden gehört.

Von den Wikingern, die hier 400 Jahre lebten, wurde die Insel „Wolkeninsel“ genannt. Auf Gälisch heißt sie „geflügelte Insel“ und wetterbedingt „Nebelinsel“.

Wir genießen die heutigen Sonnenstrahlen, die die Farben der Natur noch verstärken.


Michi hat irgendwo gelesen, dass eine Straße von Portree nach Bracadale geht, die zwar sehr anspruchsvoll sein soll, dafür aber auch mehr als interessant. Die nehmen wir!

Oja, diese Strecke hat es in sich. Knapp 20 Kilometer – einspurig, sehr schmal, immer wieder mit Gegenverkehr, aber auch vielen querenden Schafen. Mit einem 7 Meter Wohnmobil ein besonderes Erlebnis, für die vielen Schafe, die Entgegenkommenden und für uns.




In Dunvegan besuchen wir das Dunvegan Castle, welches Jahrhundertelang Stammsitz der MacLeods war, ebenfalls bekannt durch den Film „Der Highlander“, der Hauptdarsteller war Connor MacLeods (gespielt von Christopher Lambert).

Die Eintrittspreise haben es in sich, aber wir verstehen, dass die Erhaltung dieser alten Bauwerke auch genügend Geld verschlingt.

„Es kann nur einen geben“, kommt daher, dass der Clanführer ein ganz besonderes Schwert sein Eigen nannte – eben dieses eine, das seine herausragende Stellung im Clan anzeigte. Dieses Schwert ist mehr als 900 Jahre alt und war immer im Besitz derer von MacLeods!

Außer den Innenräumen kann auch der Schlossgarten besichtigt werden.

Mit einem kleinen Boot kann man zu einer kleinen Insel (Aufpreis 6 Pfund) geschippert werden, um die hier lebenden Seehunde zu fotografieren. Wir schenken uns dies, da Michi mit seiner Kamera auch so gute Fotos macht und mir die Fahrt zu kalt gewesen wäre.


Blühende Erika überzieht fast das gesamte Land und nicht nur Schafe und Hochlandrinder, sondern auch ganz normale Kühe machen es sich hier bequem.

Michi findet neben der Fahrerei auch noch Zeit und Vergnügen, bei seiner Kamera immer wieder neue Einstellungen auszuprobieren. Mir gefallen allerdings die „echten“ Farben viel besser.

In Uig gibt es eine Fähre und auch unseren heutigen windigen Campingplatz. Wir haben bis zum Abend Glück mit dem Wetter, dann allerdings pfeift der Wind und der Regen peitscht durchs Gelände. Wie schön, dass es in unserem Schneck angenehm warm ist.