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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Iz Mali (Knezak) und Silba (Sv. Ante)

Fast genau vor einem Jahr mussten wir wegen eines heftigen Sturms vor Iz Mali abwettern. Heuer schaut das Wetter perfekt aus und wir gehen an die Boje des Restaurants Baroni. Wir haben die Info, wer zum Essen kommt, zahlt für die Boje nichts. https://www.shalimardue.at/saemtliche-zisternen-in-den-kornaten-muessen-prall-voll-sein-2/

Wir reservieren schon mal einen Tisch für uns zwei in erster Reihe und mit freier Sicht auf unsere Shalimardue. Die Speisekarte informiert uns, dass ein Steak ca. 400 g wiegt, so beschließen wir, vorher noch einige Kalorien abzuarbeiten.

Es gibt zum Ort am Wasser auch noch eine alte Gemeinde mit alten Häusern und vermutlich fast gleich alten Autos. Nummerntafeln und somit Versicherung gibt es hier keine, außer bei den Autos der Touristen, die mit der Fähre hierher kommen.

Außer der überwältigenden Aussicht und Einblicke in das Dorfleben seinerzeit gibt es in diesem Nest nichts und so marschieren wir wieder zurück auf Meereshöhe.


Nach unserer Tour sind wir knapp am Verdursten und so lernen wir auch das zweite Lokal in der Bucht von Knezak kennen.

Danach geht es zu Fuß wieder weiter. Die Kirche ist wie üblich auf einer Anhöhe und sie ist nur über diesen Weg zu erreichen.

Damit unsere Kulinarikfans nicht zu kurz kommen – das Essen der letzten Tage.

Früh am Morgen geht es – trotz aller Schönheit und der Genüsse in dieser Durchfahrt – weiter. Diese kleine Insel Tovranjak an der Nordseite von Molat zeigt deutlich, dass die Bora hier ordentlich wüten kann, in Bora Richtung total abgeweht und auf der anderen Seite schön begrünt.

Es beginnt wieder eine Flaute und die Inselchen schauen aus, als ob sie schweben würden.


Dugi Otok mit unserer Lieblingsbucht Velirat bleibt heute links liegen und wir motoren weiter bis zur Insel Silba, in die Bucht Sv. Ante. Hier darf man nur an Bojen liegen, da angeblich die Seegraswiesen geschützt sind. Kaum angekommen, sind wir schon wieder am Fußmarsch in die Stadt Silba.


Ende des 18. Jahrhunderts hat mal irgendein Kapitän für seine Liebste einen Turm gebaut, damit sie sofort sehen kann, wenn er heim kommt, falls er heim kommt. Er kam lange nicht und seine Herzdame heiratete einen anderen. Als er endlich nach Hause kam, war die Tochter seiner „Liebsten“ bereits im heiratsfähigen Alter und so heiratete er diese! In der heutigen Zeit ist es nur mehr ein schönes Denkmal, wie auch der Kirchturm, der weit weg von der Kirche steht. Warum eigentlich?

Was uns in letzter Zeit auffällt, es gibt so viele Krähen und wir wissen von unseren Reisen nach Indien und Sri Lanka, dass die Krähen die Möwen ausrotten können. Sie fressen die Eier und es gibt keinen Nachwuchs mehr an Möwen, sondern nur mehr Krähen.

Am Rückweg zu unserer Bucht sehen wir in den vielen Steinen, die entlang des Weges sind, immer wieder Gesichter. Grad dass wir keine Bekannten entdecken.

Die Wasserqualität ist hier wirklich noch in Ordnung.