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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Jedburgh Abbey und „Mary was here“

Nebel und ein wenig Reif stören uns heute früh wenig – bis gar nicht. Die Heizung mittels Strom vom Stellplatz hat funktioniert und unser Schneck ist innen herrlich warm.

Bevor wir die Jedburgh Abbey besichtigen, werden wir Mitglieder beim „Historic Scotland Club“. Wir zahlen statt der normalen Gebühr von 84 Pfund nur 67 Pfund, weil die nette Angestellte „mit klarem Blick“ Michi sofort als KNAPP über 60 Jahre einstuft. Ersparnis – mehr als 21 Euro. Damit haben wir freien Eintritt in mehr als 80 schottische Sehenswürdigkeiten und zu vielen weiteren etwas verbilligte Eintrittspreise.

Mit dem Audioguide marschieren wir durch die Ruinen der Kapuzinerabtei und bekommen so genauesten Einblick in das Leben der Mönche in der Zeit vom 11. bis zum 16. Jhdt.



„Mary was here“ – bezieht sich nicht unbedingt auf mich, sondern auf die Königin von Schottland – Maria Stuart, die zeitweise in diesem Haus gelebt hat, bevor sie – nach einem sehr abenteuerlichen Leben und mehreren Verehelichungen nach 18 Jahren Haft in Northamptonshire hingerichtet wurde. Sie ist mit Abstand der meistgesehene Geist in England und Schottland!! Das Haus ist nicht groß und als Museum gedacht. Ihre Freunde und Feinde vereint an den Wänden geben ein besonderes Flair. Wir haben allerdings auch ihr einfaches Klo besichtigt.


Nach Ihrer Enthauptung wurde diese Totenmaske angefertigt, um sie in „Erinnerung“ zu behalten!

Nach so vielen Gruselgeschichten verlangt uns nach einer einfachen „schottischen Teatime“ (bzw. Cappucchino für Michi).


Am Campingplatz (der gestern noch total überfüllt war und sich heute über uns gefreut hätte) lassen wir uns als „Temporary Overseas Memberships“ eintragen und sind nun auf über 120 Campingplätzen in UK Mitglieder beim edlen Camping and Caravanning Club. Danach fahren wir gemütlich weiter Richtung Edinburgh.

Auf einem Campingplatz nahe Rosslyn Chapel finden wir einen guten Platz für unseren Schneck und von hier aus geht es morgen mit dem Bus nach Edinburgh. Ich bin heute mutig und versuche eine der bekanntesten und gefürchtetsten schottischen Speisen: Haggis. Okay, es hat mir hervorragend geschmeckt, allerdings habe ich danach nicht nur einen, sondern DREI Ronacher gebraucht. Unsere Freunde wissen schon, dass diese besondere Medizin für das Magerl – mit geheimen Ingredienzien angereichert, von unseren Freunden, den Ronis hergestellt wird. (Kontakt jederzeit über uns!)


Michi meint, dass es mir so schlecht gegangen ist, weil ich das Viertel Butter (rechts unten) aus unverständlichen Diätgründen verschmäht habe!