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Logbuch der SY Shalimardue

Mai 2020
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Kärnten aktuell

Heute spazieren wir am Reitstall in Warmbad-Villach vorbei und sehen, wie sich zwei Pferde streiten oder lieben oder necken– wir wissen es nicht. Wir wandern weiter zum kalten Bach und dann zum warmen Bach. Eine Besonderheit in Warmbad Villach.

Am Ende unserer Tour kommen wir zu einem Privatgrund, der mit einem „Betreten verboten“ Schild gekennzeichnet ist. Es ist eine wunderschöne Anlage und der Chef beginnt mit uns zu reden und lädt uns auf einen spontanen Kaffee ein. Nochmals lieben Dank an Marion und Alois für die Führung in ihrem Paradies.

Nach dem Stadtspaziergang mache ich noch eine kleine Tour rund um den Vassacher See mit Birgit und Sanna.

Am nächsten Tag wandere ich mit Inge auf den Oswaldiberg und am Rückweg besuchen wir den Tschudl-Hof in Vassach, wo es rund um die Uhr frische Eier und auch sonst noch viele Spezialitäten am Bauernhof zu kaufen gibt.

Im „La Mattina“ bei unserem Lieblings-Kaffeeröster gibt es in diesen Zeiten leider nur einen „Coffee to go“ und so treffen wir uns – nicht ganz zufällig – mit Bertie und Helga auf einen Cappuccino. Der Abstand beim Ratschen war mindestens 1 Meter.

Gestern gab es einen Familienausflug mit Paul und den Enkalan. An der Burg Hochosterwitz fahren wir vorbei in Richtung Eberstein.

Den norisch geomantischen Erlebnispfad zum natürlich geformten Felsentor beginnen wir zuerst nach Anraten einer Eingeborenen von der Ostseite. Es geht steil und steiler aufwärts, ohne Weg und auch ohne Wegbeschreibung und nach einiger Zeit geben wir im steilen Dickicht auf. Der Wanderführer Michi schmollt, aber nicht lang.

Michi, der nie gern aufgibt, versucht es noch einmal von der anderen Seite. Hier sehen wir ein Schild und marschieren erneut los. Zuerst kommen wir am Galgen vorbei, wo im 18. Jhdt. angeblich zwei Menschen auf Grund ihrer Vergehen gehängt wurden. Die Erdstrahlen an der Stelle sollen katastrophal sein.

Leider ist nach einigen hunderten Metern der Weg wieder zu Ende. Riesige umgestürzte Bäume, die bei einem Sturm umgefallen sind, versperren den Weg zum Felsentor, das eines der größten und schönsten Naturorte in Österreich ist. Dafür genießen wir die schöne Aussicht auf das Schloss Eberstein.

Michi weiß vom Kupplerbrunnen und vom Naturdenkmal Kugelfichte. Es geht steil und kurvenreich rauf nach St. Oswald. Beim Losmarschieren vom Parkplatz sehen wir noch den „Toten Hengstofen“ – ein frühsteinzeitlicher Näpfchen- oder Schalenstein. Es soll einmal vor langer Zeit vielleicht ein Hirsch dort geopfert worden sein. Nix Genaues ist überliefert.

Anschließend wandern wir wieder aufwärts. Das 2,7 Tonnen schwere Kupplerbrunn-Trinkwassermonument „Liebe“ wurde 2014 vom Bildhauer Hans Muhr geschaffen. Wenn Zwei gleichzeitig von der Quelle trinken, währt die Liebe ewig. Allerdings sollte man das spätestens nach 3 Jahren wiederholen. Man weiß ja nie. Das Wasser ist rechtsdrehend und kommt aus 600 Metern Tiefe. Außerdem ist es eiskalt.

Der Weg zur mystischen 500 Jahre alten Kugelfichte führt vom Kupplerbrunnen gut beschildert in den Wald. Von dort schlängelt sich der Weg ca. 300 Meter durch den Wald und führt direkt zur mächtigen Krone der als Naturdenkmal ausgewiesenen Fichte. Sie ist ganz dicht gewachsen und weit verzweigt. Raphael klettert fast bis zur Spitze hinauf und auch Elisa freut sich über die vielen Verästelungen.

Gestern war Unterkärnten dran. Heute treibt es uns nach Oberkärnten. Obwohl wir in den letzten Jahren schon 2x daran vorbei gefahren sind, haben wir die „Hundskirche“ in Kreuzen (Paternion) noch nie bewusst gesehen und ich habe auch noch nie was davon gehört. Es handelt sich bei der Hundskirche um einen aufrechten dreieckigen Felsen aus Kalkstein. Nach aktuellem Forschungsstand diente die Hundskirche (Altar) als geheimer Gottesdienstort während des Geheimprotestantismus im 17. und 18. Jhdt.

An den Flachseiten des Felsens sind Hundedarstellungen eingemeißelt. Auch der Umriss eines Turmes, eine Schlange, eine Schnecke, verschiedene Zahlen und Kreuzzeichen sind eingeritzt.

Der Farchtensee ist ein See in den Gailtaler Alpen, nahe dem Weißensee, zu dem wir heute hin wollen. Der See liegt weitgehend unverbaut in einem Landschaftsschutzgebiet.

Am Parkplatz vom Weißensee stellen wir unser Auto ab und machen uns auf, die Ostküste des Sees zu besichtigen. Im Zu- oder Ausfluss gibt es viele, viele verschiedene Fische. Gelber Blütenstaub bedeckt das Wasser.

Heute habe ich mit meiner Makrolupe eine Wespe fotografiert. Ganz so scharf ist sie nicht geworden, denn ich hatte Angst, dass sie mich sticht, weil ich so lästig bin.

Das Strandbad hat noch nicht geöffnet, aber die Tauchschule ist offen und wir dürfen trotzdem zum Steg.

Beim Weitergehen kommen wir an einem Krokusfeld vorbei. Einfach traumhaft schön. Der Wanderweg geht mal aufwärts, mal abwärts. Nach drei Kilometer gibt es eine Warnung, dass diesen Weg nur geübte Wanderer weiter gehen können/sollen. Wir drehen um. Zum Kochen ist es schon zu spät, deshalb holen wir uns beim Gasthaus Gatternig ein Wienerschnitzel mit Erdäpfelsalat ab. Wie immer bestens.