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Logbuch der SY Shalimardue

November 2020
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Privat

Lieber 1000 Sterne am Himmel als 5 Sterne im Hotel

Vom Gamlitz fuehrt uns unser erster Weg auf sehr schmalen und steilen Bergstrassen – natuerlich bei strahlendem Sonnenschein “ zum alten und neu interpretierten Klapotetz am Kollersimmerlkogel.

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Die 30 m hohe Kreuzbergwarte gehoert zu den schoensten Aussichtsplaetzen der Gegend und selbstverstaendlich muss ich hinauf. Diesmal aber begleitet mich auch Michi und wir geniessen gemeinsam diese Traumaussicht und den “Ueberblick“ in die Vielfalt der Suedsteirischen Huegellandschaft.

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Nach Grossklein (es gibt auch einen Ort namens Kleinklein) fahren wir ueber Nestelbach nach Heimschuh. In der bereits ueber 100 Jahre alten Getreidemuehle Hartlieb kann ich erstmals bei der Herstellung und Gewinnung von Kernoel zusehen. Der Oelpresser, der eine frappante Aehnlichkeit mit Hans Krankl hat, erklaert uns den Pressvorgang ausfuerlich.

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Neben den verschiedenartigsten Oelen finden wir eine Vielzahl von Produkten und Spezialitaeten des “Naturparks suedsteirisches Weinland“. Wir verkosten Unmengen von verschiedenen Oelen mit Brot und haben “ trotz Mittagszeit – ploetzlich interessanterweise keinen Hunger mehr.

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Die Besichtigung der Muehle und des Kernoelmuseums ist ebenso kostenlos wie das Verkosten saemtlicher Produkte. Die Bedeutung naturbelassener Oele in der heutigen Zeit erfahren wir durch Hoeren und Sehen, aber auch durch Riechen und Schmecken. Das Kuerbiskernpesto ist zuallererst in meinem Einkaufskorb gelandet.

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Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich das “Bischoefliche Schloss Seggau“ mit seinem ueber 300 Jahre alten “Bischoeflichen Weinkeller“, der zu den aeltesten und groessten Europas zaehlt. Wie ein Magnet zieht es uns dahin, aber ausser ein paar alten, grossen, leeren und geschnitzten Weinfaessern in einem alten Gewoelbe war eigentlich nix zu sehen.

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Eine Besonderheit des Schlosses ist die “Seggauer Liesl“. Sie ist die groesste historische Glocke der Steiermark und kann zu “ebener Erd“ besichtigt werden, da sie sich im alten Bastionsturm im Sueden des Schlosses befindet.

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Mit unseren langjaehrigen Bekannten Manfred (Moppi) und seiner Frau Renate finden wir einen (kostenlosen) Stellplatz fuer unseren Schneck beim Weingut und der Buschenschank “Stelzl am Hirritschberg“ (N 46°38“28 E 015°30“21). Hier ist auch ein praemierter Jungwinzer zuhause.

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Wir besuchen anschliessend auch das Weingut Moser, das auch das hoechstgelegene Weingut Oesterreichs auf 700m ist. (N 46°37“42 E 015°29“08). Beide Weingueter sind schon mehrfach mit Gold ausgezeichnet worden, haben dabei die Bodenhaftung jedoch nicht verloren. Preis und Leistung (und Geschmack) sind voll in Ordnung.

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Beim gemeinsamen Abendessen beim “Stelzl“ hab ich festgestellt, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie eine bessere “Bratlfettn“ auf meinem Brot gehabt und ich deshalb auch noch einen Nachschlag bekommen habe. Meine Waage wird sich allerdings raechen dafuer.

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Ein Zerstoerer muss noch sein, bevor wir uns “ schon spaet nach dem Sonnenuntergang, der wie ein Scherenschnitt aussieht, wieder einmal trennen. In Grado koennen wir uns hoffentlich das naechste Mal fuer die ueberwaeltigende Gastfreundschaft revanchieren.

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