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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Lissabon Lisboa Lischboa – die Hauptstadt Portugals

Regenguesse, heftige Sturmboeen und einige wenige verirrte Sonnenstrahlen wechseln sich immer wieder mal ab – auf der Weiterreise nach Lisboa. Armer Michi und dann auch noch die Fahrt nach Belem ueber die Bruecke Ponte Vasco da Gama mit den heftigsten Windboen bis zu unserem heutigen Stellplatz nahe Belem.

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Das Denkmal der Entdeckungen “Padraeo dos Descobrimentos“ wurde anlaesslich des 500. Todestages von “Heinrich, dem Seefahrer“ im Jahr 1940 erbaut. Das 54 m hohe Monument mit der Form eines Schiffsbugs soll an die portugiesischen Entdecker im 15. Jahrhundert erinnern. Mit dem Fahrstuhl fahren wir gemuetlich auf die Aussichtsplattform und koennen von oben das grosse Mosaik, das eine Windrose mit Weltkarte darstellt, bewundern.

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Direkt am Tejo-Ufer und somit direkt an unserem heutigen Stellplatz steht der “Torre de Belem“ “ das Wahrzeichen Lissabons. Er diente lange Zeit als Staatsgefaengnis, wurde aber urspruenglich zum Schutz des Hafens errichtet.

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Regen und Sonnenschein wechseln sich auch hier bei der Besichtigung dieser wunderschoenen und gut erhaltenen bzw. wieder restaurierten Anlage ab.

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Michi hat in seiner Zeit als HTL-Schueler an einem Projekt an dem Bau vom Turm von Belem fuer das Minimundus in Klagenfurt mitgearbeitet und kennt so natuerlich jede Ecke und jeden Winkel.

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Im “Mosteiro dos Jernimos“ bewundern wir u. a. auch die kunstvoll gearbeitete manuelinische Gewoelbedecke der Igreja de Santa Maria.

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Wir haben nun zum zweiten Mal ein Grabmahl von Vasco da Gama gesehen. Das Erste war in Cochin in Indien, da soll der Entdecker ja einige Zeit begraben gewesen sein. Hier in Lissabon hat der grosse Seefahrer jedoch letztendlich seine wirkliche letzte Ruhestaette gefunden.

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Beim “Elevador do Carmo“ warten mir viel zu viele Besucher, die mit dem Aufzug von der Unterstadt ins Cafe in luftiger Hoehe wollen. Ich muss auf den Ausblick von oben auf das Kastell, die Kathedrale und den Tejo leider aus diesem Grunde verzichten.

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Wir verbringen unsere Zeit lieber in einem echten portugiesischen Beisl namens “Merendnha do Arco“, wo nicht nur die urigsten Besucher anzutreffen sind, sondern auch einheimische Koestlichkeiten angeboten werden. Wie gut, dass ich mich eingelesen habe und schon weiss, dass alles, was wie ein Gratisoffert angeboten wird, bei Genuss auch bezahlt werden muss. In unserem Fall aber mit den vielen “Glaeschen“ um einen Pappenstiel. Da koennten wir laenger bleiben.

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Wir nehmen “ noch bei Tageslicht “ die Strassenbahn zurueck zu unserem Womo. Leider muessen wir kurz nach Antritt unserer Fahrt auch schon wieder die Tram verlassen, da ein parkendes Auto die Weiterfahrt fuer laengere Zeit behindert.

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Eine andere Tram bringt uns dann aber doch noch nach Hause zu unserem Womo. Die Nacht ist wieder einmal stuermisch.