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Logbuch der SY Shalimardue

August 2020
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Privat

Lokale offen und wir drinnen – Wunschbaum am Kathreinkogel

Endlich dürfen wir (ab 15.5.) wieder in Gesellschaft in Lokalen zusammen sitzen und ein Glaserl Bier und ein Glaserl Wein trinken. In der „Little Bar“ sitzen wir im Freien direkt neben der Drau. Im italienischen „L’Amore“ ist das Lokal fast überfüllt. Abschließend kehren wir noch in der „Stauber’s Stadtschenke“ ein und treffen wieder Freunde, mit den wir über das Segeln – hoffentlich bald – sprechen. Klaus kommt mit dem Mikro vorbei und erinnert uns an den gesetzlich vorgeschriebenen An -und Abstand.

Am Samstag gehen wir mit Inge zum Bauernmarkt, anschließend ins „Klein-Fein“ auf einen Spritz Aperol und dann weiter zu unserem Lieblingsgriechen Dimi ins „Delphi“, wo wir kulinarisch wieder bestens verwöhnt werden.

Am Badezimmerfenster rastet sich eine kleine Blaumeise aus, die angeblich noch von ihren Eltern versorgt wird.

Die Natur ist traumhaft und ich kann nicht aufhören zu fotografieren.

Michi hat ein neues Ausflugsziel ausgeklügelt. Er weiß, wo es einen Wunschbaum gibt und so bereiten wir für heute einige Wunschzettel aus Holz vor, damit sie auf den Ästen angebracht werden können. Inge kommt mit.

Der Weg auf den Kathreinkogel nahe St. Egyden ist durchgehend steil. Einige Bänke unterwegs werden von Michi sofort genutzt, um seinen Herzschlag auf normale Werte zu bringen. Dann geht’s weiter. Eigentlich ein Weg für geländegängige vierfüßige Gemsen. Ganz oben auf dem Kogel ist ein Ort der Kraft und wir können einen wunderschönen Ausblick auf den Wörthersee genießen.

Es gibt viele Ausgrabungen und eine super Beschreibung der Sehenswürdigkeiten. Leider ist die Kirche und das Museum noch bis zum 01. Juli geschlossen.

Nahe der Kirche befindet sich der gesuchte Wunschbaum mit vielen, vielen Wunschzetteln. Wir hängen auch unsere Wünsche dazu und hoffen, dass sie in Erfüllung gehen. Am Bankerl rasten wir uns ausgiebig aus.

Danach führt der Weg wieder steil abwärts. Wir machen noch einen Abstecher zum spätantiken Friedhof vom 5./6. Jhdt. n. Chr., wo 1986 bei Ausgrabungsarbeiten 35 Skelette geborgen wurden. Ihre Fundorte sind mit steinernen Stelen gekennzeichnet.

Nach knapp 3 Stunden sind wir zurück am Parkplatz und fix und fertig. Wir sind nichts mehr gewöhnt nach der langen Zeit der inneren und äußeren Ruhe. Alle bis auf die Eine. Die Inge hat nicht mal einen erhöhten Puls. Wir fahren noch nach St. Egyden, wo eine Mahntafel an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Michis Großtante war die Einzige im Dorf, die den Gruß zur Hitlerflagge verweigerte und dafür in Ravensbrück von Hunden zerrissen wurde. Es ist gut, sich manchmal auch daran zu erinnern.

Den Abschluss bildet eine gepflegte Wanderermahlzeit beim Falle in Lind ob Velden. Ein Huhn und Teile von einem Schwein, gebadet in mehreren gespritzten Mostgetränken bildeten die Umrandung dieses Mahles. Danach wieder normaler Puls und hoffend, dass die Wünsche alle in Erfüllung gehen.