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Logbuch der SY Shalimardue

August 2022
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Mala Rava – Velirat – Ilovik

Wir starten bereits früh am Morgen in der Bucht Zman und da leider überhaupt kein Wind ist, motoren wir langsam weiter Richtung Norden. Es gibt unterwegs immer wieder viele Fischfarmen. Hier entdecken wir gerade, wie die Fische gefüttert werden. Auch Delfine sind immer wieder bei den Fischfarmen zu sehen.

Michi will, auf Empfehlung der Antares nach Mala Rava. Wir gehen an die Boje und ein lauter Pfiff macht uns auf ein Schiff an der Nebenboje aufmerksam. Es sind Freunde von uns, die wir schon viele Jahre nicht mehr gesehen haben. Margot und Reinhold gehen mit uns auf ein Bierchen und anschließend zum Essen in die Konoba Mala Rava. Wir sind außergewöhnlich zufrieden, mit dem was auf dem Tisch kommt.

Am nächsten Tag tuckern wir weiter nach Velirat. Wir haben von Gabi und Franz ein paar Dosen von diesem köstlichen Getränk bekommen. Natürlich genießen wir das am Bug bei der Weiterfahrt. Eigentlich wollten wir in der Bucht Zverinac an die Mooring gehen. Der Mooringchef hilft uns erst und sagt dann auf Nachfrage, dass wir 460 Kuna für eine Nacht an seiner Mooring zahlen müssen. So fahren wir mit dem Geld wieder weiter. Bis jetzt war die höchste Gebühr für unseren Cat 270 Kuna.

Wir kommen in Velirat an, gehen am Anker in der Schutzbucht Cuna und am Abend zur Konoba Gorgonia. Hier werden wir natürlich wie immer kulinarisch verwöhnt und so verbrauchen wir mit den Getränken nicht einmal die Mooring-Gebühr von Zverinac. Wir beschließen einige Tage hier zu bleiben. Wunderschöne Spaziergänge in die Nachbarbucht zum Campingplatz, wo man auch sehr gut essen und trinken kann.

Eine Motorradgruppe (mindestens 20 Harley Davidsons besuchen auch Veli Rat und die Maschinen machen einen wunderbaren Ton (Lärm).

Die Hitze wird immer stärker und ich vertrage sie nicht. So benutzen wir im Boot eine kleine Klimaanlage, die mir über die gröbste Zeit am Abend hilft.

Unterwegs auf unseren Spaziergängen sehe und fotografiere ich immer wieder viele Schmetterlinge. Ich kann sie natürlich nicht alle hier rein geben. Es gibt immer wieder schöne Sonnenuntergänge und das Wetter passt auch hervorragend.

Michi bemüht sich, 10 Bocciakugeln zum Ziel zu werfen, was ihm auch gelingt. Mir leider nicht.

Zu Mittag gibt es im Lokal Laterna gutes zu Essen und wir gehen nach einem Besuch bei unseren Freunden Helge und Davorin auf dem Schiff HOPE II dorthin am Abend gut abspachteln.

Heute will ich daheim am Schiff kein Frühstück machen und so marschieren wir wieder auf den Campingplatz, wo wir einen hervorragenden Cappuccino und gute Marmelade-Brioscherln frühstücken. Die Aussicht ist wie immer wunderschön. Und die meisten Schmetterlinge gibt es am CP. Am Abend geht die Sonne unter und Michi fotografiert den Sonnenuntergang mit einer Möwe im Sonnenlicht.

Am nächsten Tag gibt es wieder Frühstück von mir. Eierspeis mit Meeresfenchel und natürlich Kurkuma und Ingwer. Zu Mittag gibt es ein Tramezzini mit Tunfisch, Oliven und Ei. Am Abend gehen wir dann in die Konoba Braska, wo es eine der besten Tintenfisch-Spezialitäten gibt.

Wir bleiben eine ganze Woche in Velirat vor Anker (kostenlos) und am 30.6. segeln wir mit Motorunterstützung bis nach Ilovik. Es ist wunderbar, dass wir immer wieder Freunde treffen. Silvi und Paolo von Grado kommen am Nachmittag ebenso nach Ilovik und wir beschließen, am Abend einen wunderbaren Abratscher zu machen.

Die Mondsichel schaut ganz toll aus und Michi fotografiert sie natürlich mit seiner tollen Kamera.

Sehr früh am Morgen fahren wir los und wir wollen weiter über den Kvarner, in die Bucht Veruda (nahe Pula). Der Starkwind kommt von hinten und auch die Wellen sind relativ hoch. Aber uns macht es nichts aus, wir lieben es, endlich wieder mal segeln zu können. Wir finden so gegen 14 Uhr noch eine Boje in der Bucht. Am Abend gehen wir ins Lokal Barka, wo Michi einen Tintenfischsalat isst und ich eine Plescavica mit Käse und Pommes. Wieder perfekt.

Für morgen ist ab 07 Uhr früh Starkwind (Bora) angesagt und so beschließen wir, noch einen Tag hier zu bleiben und die Gegend und die Lokale unsicher zu machen, was uns auch gelingt.