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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2022
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Privat

Morgenspaziergänge, Museumsbesuch, Regatta vor Grado, Besuche von Freunden

Jeden Morgen mache ich (und ab und zu mit Michi) einen Morgenspaziergang in das Zentrum von Aquileia, trinke meinen Lieblingscappuccino und esse eine Treccia dazu. Es gibt eine Straße in Aquileia, wo neue Ausgrabungsstücke ausgestellt sind.

Unsere Drohne verweigert mit Michi als Piloten an den Hebeln ihren Dienst. Sie bleibt daher noch eine Zeitlang bei uns im Keller – bis irgendwer kommt, der sich damit besser auskennt.

Mit unseren Wiener Freunden Evi und Viktor fahren wir zu unserem Lieblings-Frico-Wirt nach Castions di Strada. Wir zeigen ihnen warum wir schon über 30 Jahre lang immer wieder hierher kommen und wie immer bestens verwöhnt werden.

Am nächsten Tag kommt Hans-Peter für einige Tage wieder in die Marina und wir unternehmen wieder einige lustige Ausflüge und probieren neue Lokale aus.

Das Menü in der Ostaria da Bepi Meo kostet 12 Euro. Vorspeise, Hauptspeise, Beilagen, ½ Liter Wasser, ¼ Liter Wein und 1 Kaffee. Es heißt Arbeitermenü und es ist für kräftige Arbeiter mit vielen Muskeln gedacht, die viele, viele Kalorien verbrauchen und nicht für uns faule Pensionisten. Daher sind die Portionen für uns etwas zu üppig.

Mit Evi unternehme ich immer wieder einen Morgenspaziergang. Zuerst zum Kaffeehaus, danach zum Meer, um Meeresfenchel für das morgige Frühstück zu klauben. Etwas mehr als 12 Kilometer.

Es gibt einen Tag im Monat, wo man im Museum nur 1 Euro für den Besuch bezahlt. Wir freuen uns, dass das Museum neu adaptiert wurde, weil wir waren schon mehrmals dort. Alles ist in gutes neues Licht getaucht und der Genuss hat sich vervielfacht. Zuerst haben wir aber noch vor dem Dom in Aquileia eine Weinverkostung besucht.

Wir besuchen aber auch unseren Römer-Schädel, der bei uns auf der Terrasse immer als Modell herhalten muss. Eine Riesen-Überraschung für Michi – der den Kopf als „Agrippa“ gekauft hatte, als er erfuhr, dass es laut den neuesten Erkenntnissen wahrscheinlich eine nicht fertiggestellte Büste des Menander (341 -290 v. Chr) – eines bedeutenden griechischen Dichters, der Komödien schrieb, darstellt. Sein Werk beeinflusste Plautus und Terenz sowie später Ovid. (Für Experten). Gefunden wurde er 1972 im südlichen Bereich von Aquileia – da wo wir jetzt leben.

Endlich funktionieren unsere Motoren wieder und wir unternehmen eine Ausfahrt nach Grado. Am Beginn der Lagune sind viele ängstliche Schwäne, die vor uns davon fliegen. Wind ist in der Lagune keiner, allerdings haben wir Glück, dass direkt am Meer vor Grado ein wenig Wind herrscht, damit wir unsere Segel setzen können. Eine Regatta mit mehr als 25 Booten findet gerade statt.

Ich liebe die Mohnblüten am Weg zum Kaffee und freue mich, dass ich auch wieder Hummeln fotografieren kann. Die Hitze macht mir zu schaffen. Bereits um ½ 10 Uhr schon 30 Grad.

Als ich zurück komme, sind Darja und Waltraud schon bei der Anfahrt und ich öffne das Eingangstor. Wir gehen zu viert wieder zur Ostaria Bepi Meo und sind wieder bestens zufrieden.

Am nächsten Tag kocht Michi wieder ein hervorragendes Mittagessen. Er bastelt mit seinen vielen indischen Gewürzen immer was Neues aus den wenigen Sachen, die unbedingt aus dem Kühlschrank müssen.

Wir besuchen die Bienenweide in Aquileia am Weg nach Grado. Die Rainfarn-Phazelie, auch Büschelschön oder Bienenfreund genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Phacelia in der Familie der Rauhblättergewächse.

Danach gibt es eine Buratta mit Herztomaten und Basilikum bei uns auf der Terrasse.

Heute treffen wir zu Mittag im „Da Nettuno“ neue Freunde. Heidrun und Rudi aus Kärnten, die von Michi alle 3 Krimi-Bücher gekauft haben. Er freut sich die Zwei kennenzulernen, da es wahrscheinlich etwas selten vorkommt, dass Leser den Autor ihrer Bücher kennenlernen wollen. Begeistert waren wir, dass sie die Lokal-Tipps, die in den Büchern empfohlen wurden, anscheinend alle besucht haben. Anschließend laden wir sie noch einen Kaffee bei uns auf der Terrasse ein.