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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Nuwara Eliya – Nureiylia

Mit unserem Driver Mr. Sarath, den wir schon von unseren vorherigen Aufenthalten kennen, wollen wir einen 5 “ 6 taegigen Ausflug unternehmen. Von Kandy aus fahren wir zuerst in das zentrale Hochland von Sri Lanka und dann weiter in den touristischen Sueden. Das ist zumindest der vorlaeufige Plan.

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Die Strasse ist sehr selektiv und manchmal ueberholt man sich selbst. Die Aussicht ist allerdings atemberaubend. Leider ist heute der monatliche Poya-Feiertag (Vollmond) und da arbeitet von den ansaessigen Tamilen niemand. Deshalb sind auch weit und breit keine Teepflueckerinnen zu sehen.

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In einer Teefabrik werden die bereits fermentierten Blaetter weiter verarbeitet und bei einer Fuehrung bekommen wir einen Einblick in die Geschichte des Tees. Vor 90 Jahren entstand diese Fabrik unter englischer Herrschaft und die Verarbeitung funktioniert noch heute, wie auch schon damals, mit den alten, schon historischen Maschinen.

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Die beginnende Strassenverbreiterung sowie die schweren Schaeden des vergangenen starken Regens machen unsere Strasse zu einem Hindernislauf fuer die verschiedenen Vehikel. Es herrscht viel Verkehr und unser Fahrer ist stark gefordert.

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Die Gegend um Nuwara Eliya ist eines der groessten Gemueseanbaugebiete Sri Lankas. Die Abende hier sind sehr, sehr kuehl und wir freuen uns schon auf morgen, wo wir im Sueden hoffentlich wieder ordentlich zum Schwitzen kommen..

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Vermutlich ist der heutige Tag von den Wahrsagern ein als gut befundener Tag fuer Hochzeiten, denn wir sehen viele Brautpaare und die glanzvollen Gesellschaften.

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Fuer eine Strecke von ca. 25 km benoetigen wir mehr als drei Stunden. Wechselseitige Haltezeiten und riesige Schlagloecher verhindern ein zuegigeres Fahren. Dafuer koennen wir aber die Aussicht umso mehr geniessen..

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8_Teefelder.jpg

Ach ja, eine Rast fuer unseren hungrigen Driver haben wir auch eingelegt. Ein Srilanki ist ohne seine drei Portionen Reis am Tag wohl ungluecklich und vermutlich auch nicht faehig, seiner Arbeit nachzukommen. Die obligate Trinkkokosnuss wird bei einem der vielen Strassenstaenden gekauft und sofort getrunken.

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Selbstverstaendlich gibt es auch eine Teepause fuer uns.

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Neben den vielen buddhistischen Tempeln sehen wir auch einige Hindutempel entlang der Strasse.

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Unser heutiges Ziel ist Ella, ein verschlafenes Dorf, welches jedoch angeblich einen grossartigen Panoramablick zu bieten hat. Leider haetten wir dafuer einen 6 km langen Spaziergang auf uns nehmen muessen “ zuerst entlang der Eisenbahnschienen und dann rechts ab in den Dschungel. Dann, nach weiteren 2 km “ wahrscheinlich ein herrlicher Ausblick. Einen Stromanschluss bekam Ella erst im Jahr 1984.

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Unsere Unterkunft (Lizzie Villa Guest House) ist ein einfaches, aber altes (sehr sauberes) Resthouse mit einem hoellisch scharfen Reis mit Curry als Abendessen.

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