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Logbuch der SY Shalimardue



November 2018
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Privat

Otok Vrgada – wie in der Karibik

Obwohl wir nicht allzu weit wollen, düsen wir früh morgens los. Unser ursprünglicher Plan war die Bucht Soline auf Pasman.

Michi hantelt sich an den Inseln entlang und so sehen wir dieses uns noch unbekannte Kloster-Kirchen-Gebäude. Hoch oben am Berg. Da will ich hin. Bei der Insel Vrgada gibt es ein Bojenfeld vor einem roten Lößabbruch. Karibische Verhältnisse. Nichts bringt uns weiter.

Sofort gehen wir an Land und machen uns auf dem Weg hoch hinauf. Irgendwie schon witzig, man geht gerne hinauf, damit man runter schauen kann und sieht, wie schön es unten ist.

Wie üblich muss ich natürlich meine Blumen- und Tierfotos machen. Michi wird von einem Einheimischen auf Italienisch angesprochen. Er heißt Josef, ist 86 Jahre alt, war 25 Jahre Kellner in Deutschland und freut sich, hier in seinem Geburtsort seinen Lebensabend zu verbringen. Er sagt, er geht eigentlich nur aus dem Haus, um mit irgendjemand ein Gespräch auf Kroatisch, Englisch oder Deutsch zu führen. So ist er nicht einsam in seinem Haus. Heute hat er uns „erwischt“. War ein wirklich netter Ratsch.

Ein Dehydrierungsgetränk hilft uns am Weiterweg auf die andere Seite der Insel. Michi findet wieder ein Auto, ein Cabrio, das allerdings schon bessere Zeiten gesehen hat. Wir gehen einen Eselspfad entlang und kommen an eine Stelle mit einem herrlichen Ausblick auf die Bucht, wo unser Schifferl steht. Hier gibt es auch viele Ausflügler, die vom Land kommen und diesen fast einzigartigen feinen Sandstrand genießen.

Der Sonnenuntergang schaut heute schon etwas bewölkter aus als sonst. Morgen soll es ein Gewitter geben und ab Samstag soll dann die Bora wehen. Da sind wir aber schon in der Soline auf Pasman. So ist der Plan A.

Momentan blitzt es schon rund um uns herum.