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Logbuch der SY Shalimardue

Mai 2020
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Paradiese sind oft so nah – Teil I

Ich überrede Michi, dass er mit mir spazieren geht. Nach einigen Wanderungen an den Draubermen, wo uns immer wieder so viele Menschen (ohne Abstand) entgegen gekommen sind, zeigt er mir einige Plätze, die ich alle noch nicht kenne. Obwohl direkt in Villach bzw. Villach Umgebung. Der erste Ausflug führt uns zur Gail nahe Nötsch. Das Wetter passt perfekt. Die weißen Marmorsteine bieten einen wunderschönen Vorder- und Hintergrund.

Der nächste Tag bringt uns zum Faaker See. Wir starten beim Faaker See Ausfluss beim Campingplatz Poglitsch.

Am Samstag werden unsere neuen Sommerreifen montiert und während diesen knapp 2 Stunden genießen wir den Weg zum Gailspitz, wo die Gail in die Drau mündet. Wir hören so viele Vögel zwitschern, aber zum Fototermin sind sie nicht zu überreden. Der Schwan bewacht sein Nest, denn als ich in seine Nähe komme, startet er aufgeplustert auf mich zu und ich flüchte ganz schnell wieder in den Wald hinein. Es gibt hier wohl einen hungrigen Biber, die viele Bäume angeknabbert hat.

Am Sonntag landen wir bei der Heilquelle und Kirche Maria Siebenbrünn bei Hart. Viele Menschen kommen mit großen Gefäßen hierher um das Heilwasser mit nach Hause zu nehmen. Wir haben alle gefragt, für welche Leiden es so genommen wird. Es gibt sehr unterschiedliche Antworten. Augenleiden, Darmbeschwerden, Leberleiden. Außerdem soll es immer kalt bleiben, egal wo das Wasser gelagert wird. Auch speziell geeignet für Pflanzen, die knapp vor dem Eingehen sind. Ideal für rituelle Waschungen.

Auf Facebook hat sich eine neue Gruppe gebildet. „Stanatour“. Es werden Steine angemalt und lackiert. Es soll die Postleitzahl angeführt werden und derjenige, der den Stein dann findet, schreibt die PLZ dann, wo er ihn gefunden hat und bringt ihn dann irgendwo anders hin. Unglaublich, was sich da abspielt.

Am Montag führt uns der Spaziergang mit vielen Höhenmetern in Warmbad zum Doktorweg, Römerweg, Märchenwiese und zur Studenzaquelle (die leider wegen des Wassermangels ausgetrocknet ist.

Michi fragt mich am Dienstag, ob ich den Michaeler Teich und den Egger Teich kenne. Leider muss ich schon wieder verneinen. Obwohl beide ganz nahe bei Villach sind. Vom Michaela Teich bin ich restlos begeistert. Viele Jungkarpfen kommen mit einer Bugwelle auf mich zu geschwommen, als ich am Steg leichte Bewegungen auslöse. Ich stehe am Futterplatz. Einige Kaulquappen sind auch zu sehen. Zum Abschluss drehen wir noch eine Runde am Egger Teich, wo zum Unterschied zum Michaeler Teich riesige Karpfen herum schwimmen.