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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Porto da Cruz und Santana

Auf dem Weg zu unserem heutigen Ziel – Santana im Nordosten der Insel – müssen wir wieder mal am Flughafen vorbei. Eine Maschine ist gerade im Landeanflug und bringt sicherlich wieder viele sonnenhungrige Winterflüchtlinge mit.

Obwohl wir schon draufgekommen sind, dass hauptsächlich im Süden die Sonne scheint, fahren wir auch heute wieder in den Norden, aber nicht ganz. Bis morgen haben wir noch unser Mietauto, danach sehen wir weiter. Seit 14 Tagen sehen wir an JEDER Tankstelle auf der Insel den gleichen Preis, das wäre was für uns daheim.

Porto da Cruz zählt zu den ältesten Ortschaften der Insel. Eine der wenigen verbliebenen Zuckermühlen steht noch hier. Zum Essen ist es zu früh und aus der Kirche schallt es laut und plärrend über den gesamten Ort. Die Messe wird hier „orts-weit“ übertragen, daher fahren wir gleich weiter nach Santana.



Die strohgedeckten historischen (Holz-)Häuser – casa de colmo genannt – dienten bis vor ein paar Jahrzehnten noch Familien als spartanische Unterkunft. Im unteren Raum befanden sich ein Bett, eine Sitzgelegenheit und ein Waschtisch. Die Kinder wurden unter dem Spitzdach untergebracht, das nur über eine Dachluke von außen zu erreichen war.

Das Leben spielte sich eben zum großen Teil außerhalb des Hauses ab. Heute haben einige dieser bunten Häuer Anbauten und werden auch noch bewohnt.




Am Rückweg beginnt es wieder einmal leicht zu regnen, aber vor Funchal scheint wie immer die Sonne.