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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Punta Secca und Commissario Montalbano

Entgegen aller Wettervorhersagen und Erwartungen scheint heute früh strahlende Sonne und deshalb nutzen wir die Zeit, wieder mit unseren Rädern einen Ausflug zum nächsten Küstenort Punta Secca zu unternehmen.

Was wir vorher noch nicht wissen ist, dass das Dorf seine jüngste Popularität der Tatsache verdankt, dass hier eine Reihe der Filmszenen zur Krimi-Serie „Commissario Montalbano“ gedreht wurden und werden. Das Haus des Kommissars blickt direkt auf die Felsformation des östlichen Strandes.

Punta Secca ist heute nicht „secca-trocken“, da der Scirocco das Wasser über die – normalerweise freistehenden – Felsen spült. Kein Wunder, dass diese „Madonna del mare“ über die Einfahrt wachen soll, denn, ob mit einem kleinen Fischerboot oder gar mit unserem Catamaran, diese Einfahrt ist bei solch einem Wetter grenzwertig und ich bin froh, diesmal mit unseren Fahrrädern und nicht mit unserer Shalimardue in diesen Ort gekommen zu sein.



Wenn man die Augen offen hält, sieht man Vieles, oft Unnützes, aber auch oft Wunderschönes, mit ganz tollen Strukturen, wie dieses bereits abgefallene, trockene Palmblatt.

Der Heimweg führt uns quer durch die Treibhausplantagen und ein wenig spähe ich hinein. Melanzane, Zucchini und Tomaten – die anderen Gemüsesorten kann ich durch das Plastik nicht erkennen.

Wir sind zwar ganz nahe am Meer, aber doch am Land. Eine riesige Schafherde mit einem freundlichen Schafhirten begegnet uns und alle Verkehrsteilnehmer warten, bis die Viecher wieder von der Straße sind.

Radeln macht hungrig – Gemüse und Fisch haben wir schon gestern eingekauft – und Michi verdient sich wieder einige Kappeln für seine Kochkünste.