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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Pyramidenkogel und Ruine Landskron

Unseren Freund Hans aus Australien (der allerdings Villacher Urgestein ist) wollen wir bei diesem schönen Herbstwetter ein wenig seiner alten Heimat im neuen Gewand zeigen.

Den alten Pyramidenkogel hat er ebenso wie wir schon gekannt und ebenso wie wir kennt er den Neuen (erbaut 2013) noch nicht. Ein guter Grund, heute zu einer gemeinsamen Besichtigungstour in luftige Höhen aufzubrechen.

Die Aussicht ist traumhaft, der neue Pyramidenkogel-Turm fügt sich perfekt in die Landschaft ein. Da wir schon sehr früh unterwegs sind, teilen wir mit nur wenigen anderen Besuchern diese seltene „freie Sicht“ auf Kärnten. Dies ändert sich aber schlagartig knapp vor Mittag. Danach genießen wir die sagenhafte Aussicht auf die herrliche Seen- und Berglandschaft Kärntens eben aus der dritten Reihe.

Ein 360 Grad Ausblick steht sowohl den fleißigen Treppensteigern als auch (uns) faulen Panoramaliftfahrern frei.




Mutig (oder auch leichtsinnig) bin ich die Einzige von uns Dreien, die sich den besonderen Adrenalinschub des Abstieges mit der steilen Rutsche gönnt.

Von der höchsten Gebäuderutsche Europas geht es fast 52 Meter schraubenförmig in die Tiefe. Mit einer Neigung von 25 Grad ergibt sich auf einer Länge von 120 Meter eine Rutschdauer von ca. 20 Sekunden. Allerdings können auch 20 Sekunden seeeehr lang sein und meine Stimme war zwischendurch immer wieder deutlich hörbar.

Da es für unser spätes Mittagessen noch zu früh ist und wir gerade dabei sind, diverse Höhen zu erklimmen, besuchen wir noch die Ruine Landskron. Michi kommt sich heute vor wie ein alter Adler, der von oben runter schauen kann, wie schön es unten ist.




Die Herbstfarben verzaubern die Gegend und wir freuen uns schon auf den morgigen Ausflug (wohin auch immer…)