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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Real Plaza de Toros

Waehrend der gestrigen Cherryverkostung haben wir erfahren, dass die Stierkampfarena am “Real Plaza de Toros“ vormittags zu besichtigen ist.

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Michi schmeisst sich in sein Toroleiberl und schon sind wir frueh am Weg. Es ist leider kein Torero, sondern “nur“ eine Aufsichtsperson, die uns eine Gratisbesichtigung der Arena ermoeglicht. Einige Stierkoepfe sind im Eingangsbereich ausgestopft und schauen “gefaehrlich“ auf uns herunter.

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Wir muessen uns erst wieder an die spanische Sprache gewoehnen, deshalb bin ich froh, dass er uns einen Prospekt mit den Preisen und den Terminen mitgibt, damit ich daheim im warmen Schneck mittels Translater alles genauestens verstehe.

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Die teuersten Schattenplaetze kosten pro Person 158 Euro fuer eine Corrida de Toros (Stierkampf). Eine Corrida de Rejones (mit Pferden) ist schon etwas guenstiger und eine Novillad con Picadores (heisst nach meiner Uebersetzung Jungstiere mit Jungtoreros) kostet nur mehr 68 Euro. Ein Pensionist zahlt auf einem Sonnenplatz in der zweiten Etage nur mehr 7 Euro.

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Das koennten wir uns locker leisten, aber die Kaempfe finden leider erst wieder im August und September statt und so brauch ich nicht selbst eine Entscheidung – ja/nein – zu treffen.

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Michi ist fuer die Stierkaempfe, aber gegen Chicken Mac Nuggets und Lammkottelets, die lebend durch halb Europa gekarrt werden, soweit ich das verstanden habe. Viele schoene Erinnerungstafeln aus Kacheln schmuecken die Eingangshalle und die wenigen uns zugaenglichen Raeume. Eine davon sagt uns, dass der beruehmte Stierkaempfer “El Cordobes“ in Anwesenheit des Koenigs hier aufgetreten ist. Es ist derjenige, der ein ganzes Fassl Cherry in der gestern besichtigten Burg gelagert hatte.

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Genug vom Stierkampf, heute ist ein Feiertag (welcher “ keine Ahnung) und so stuerzen wir uns ins Gewuehl der Einheimischen und Touristen. Wie das heisst, was die verkaufstuechtige Frau an den Mann bzw. Frau und vor allem Kind bringt, koennen wir leider nicht in Erfahrung bringen. Die Kostprobe um einen Euro haben wir aber fast nicht wegessen koennen, so viel war es.

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Bevor die kurze Sonnenpause wieder von vielen schwarzen Regenwolken verdraengt wird, machen wir noch einen Kurzbesuch in der heute (vermutlich weil Feiertag) doch geoeffneten Kirche “Iglesia Mayor Prioral“. Dann muessen wir uns sputen, um noch trockenen Pedals unseren Campingplatz zu erreichen.

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