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Logbuch der SY Shalimardue



Mai 2018
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Privat

Reparieren und Putzen ist angesagt auf unserem Sklavenschiff

Wir müssen zuerst die Segel anschlagen, da diese in den beiden Motorräumen den Winter verbracht haben. Jetzt kann Michi die Motoren inspizieren, was ihm gar nicht gefällt. Bei einem Motor sind mindestens 40 l Diesel herausgeronnen. Zuerst muss alles abgesaugt und entsorgt werden. Dann wird der Motorraum gereinigt und der Fehler gesucht. Die Dieselleitung hatte einen feinen Riss. Eine Kleinigkeit mit großen Folgen.

Während Inge und Michi am Schiff arbeiten, bleibe ich in der Wohnung und reinige mit dem Kärcher die Fliesen und Mauern und Stufen. Vor lauter Übermut schreibe ich Wörter in den grün-braunen Belag. Danach wird gestrichen und alles schaut wieder aus wie neu.

Ich bringe Inge wieder zurück nach Villach und hole unseren nächsten Sklaven namens Manfred. Er hat sich auch vollkommen freiwillig zur Sklavenarbeit gemeldet und wir sind den Beiden sehr dankbar. Bezahlung absolut Null und freie Kost und Verpflegung – lautet der Deal. Wir hoffen, dass wir uns im Sommer – bei bestem Wetter – für die geleistete Arbeit revanchieren können.

Natürlich kommt auch der Spaß (z.B. in der Helmbar) nicht zu kurz und auch für Essen und Trinken ist gesorgt.

Das Wetter hat sich zum Glück gebessert und auch diese schwarze Morgenwolken lösen sich auf und die Sonne lacht auch schon ein bisschen. So steht einer ersten Ausfahrt zum Testen aller Systeme nichts im Wege.

Leider herrscht gerade ziemliche Ebbe und unter unserem Schiff werden an einer Stelle nur noch 0,0 Meter angezeigt. Wir kommen trotzdem weiter, aber der Wind mit knapp 15 Knoten ist noch recht frisch und die Gewitterwolken türmen sich immer höher auf. So beschließen wir die Rückfahrt in die Marina und es wird an Bord gejausnet.