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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2020
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Privat

Ritteressen auf der Ruine Landskron

60 Jahre und kein bisschen weise, das kennt Michi nun schon seit April diesen Jahres und ab heute auch Hans-Peter, unser Freund und Michis Cousin.


Bei der Überraschungsparty mit Ritteressen auf der Burgruine Landskron haben wir nach „strengen“ mittelalterlichen Gesetzen getafelt.

So circa 3 Stunden dauerte das rustikale viergängige Menü, welches immer wieder durch diverse Sprüche, Gesangs – und Trommeleinlagen, Tanzdarbietungen – oder wie man das nennt – und Ähnlichem unterbrochen wurde.



Lediglich mit einem Messer dürfen die „Köstlichkeiten“ verspeist werden. Die Suppe wird überhaupt nur geschlürft. Spaß und Humor kamen dabei nicht zu kurz.


Hexentreiben und den „Hofclown“ spielen, sowie diverse „historische“ Lieder singen (ich erinnere mich nur noch an das Rumpel – Pumpel Lied) verkürzen uns die Zeit zwischen den einzelnen Gängen.


Bevor Hans-Peter den „wohlverdienten“ Ritterschlag bekommt, erhält er noch von seinen Arbeitskollegen den Titel „Doctor of Motivation“ vom California Church and University Institut überreicht. Dass er noch im „Club der alten Säcke“ aufgenommen wurde, schien schon selbstverständlich! Ein Tag der Ehrungen ohnegleichen!


Der Zeremonienmeister hatte eine Glocke und wenn er diese läutet, müssen alle aufspringen und „all voll“ schreien. Leider hat Michi diese kurzfristig entwendet und geläutet, daraufhin sind alle brav aufgesprungen und haben das „all voll“ gekrächzt, aber als Strafe bekam Michi nun die Schandgeige „aufgehalst“. Nur eine Jungfrau kann ihn davon befreien – sagt der gestrenge Zeremonienmeister.

Die wohl Einzige hat sich nicht bereit erklärt, ihn mit einem Kuss von seinem Leid zu befreien, weit und breit auch keine „junge“ Frau. So bin wieder mal ich übrig geblieben und habe ihn noch einmal „gerettet“.



Am langen und beschwerlichen Nachhauseweg habe ich dann dieses wunderschöne Exemplar eines blauäugigen Monsters – ungefähr auf Augenhöhe – angetroffen.