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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2021
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Rocca di Monfalcone und römische Therme

In Monfalcone kennen wir ein kleines indisches Lokal, wo es himmlisches indisches Essen gibt. Wir fahren mit Hans-Peter dorthin und was wir nicht wussten, dass es auch eine archäologische Ausstellung und diverse Buchverkäufe gibt. Ich besuche allein die Ausstellung und bin begeistert. Michi und HP passen auf die Spritzer auf.

Am nächsten Tag fahren wir wieder einmal nach Grado. Die Saison ist vorbei und die Hoffnung auf einen Parkplatz ist groß. Heute ist für uns der Tag der komischen Vögel in Grado.

Beim Fischmarkt liefern die Fischer ihren Fang ab. Man kann hier frischeste Fische kaufen. Heimischer Fisch ist das Beste, was man sich zum Kochen besorgen kann. Leider ist viel eingefrorener Fisch aus aller Welt auf den Speisekarten zu finden.

Michi arbeitet anschließend wieder auf unserem Schiff. Die beiden Schwäne hoffen immer, dass sie was abbekommen. Wir füttern sie absichtlich nicht, weil Brot nicht gesund für sie ist. Als Kopfschmuck eigenen sie sich auch nur bedingt.

Der heutige Ausflug führte uns an einem der letzten schönen Tage wieder nach Monfalcone. Hoch über dem Ort – zum Rocca di Monfalcone. Die „begehbare“ Straße ist sehr steil – rauf und runter. Nur am Samstag fährt ein Bus rauf und man kann leider auch nur samstags das Museum besuchen. Eine Befestigungsanlage, von der man bis Aquileia schauen kann.

Wir spazieren rund um die Burg und dann durch den Wald wieder runter. Es gibt viele Spazierwege, aber uns hat der Weg rauf zum Rocca gereicht.

Danach besuchten wir die römische Therme – ebenfalls in Monfalcone. Der Direktor und Arzt der Therme (Dr. Claudio Lorenti) nahm sich viel Zeit und führte uns wortreich durch die gesamte Anlage. Erbaut in der Römerzeit, zerstört von Attila 452 n.Chr., wieder errichtet etwa 1300 Jahre später. Wegen Piratenüberfälle (Uskokken) und Krieg gegen die Venezianer wurden die Behandlungen nur in Holztrögen durchgeführt, später erweitert und wieder vollkommen zerstört im 1. Weltkrieg. Erst 2014 wieder eröffnet, nachdem die Einheimischen das Wasser bis dahin heimlich nützten.

Hautleiden und Arthrose und Kreislaufleiden werden hier behandelt. Das Wasser kommt mit 39 Grad aus dem Boden und ist heilsam für vieles.

Ein Fischmarkt (ebenfalls in Monfalcone) mit angeschlossener Minimalgastronomie auf Plastiktellern war unser Mittagstisch für heute. Einfach, sehr gut, günstig und auf einem schönen Platz am Kanal. Was will man mehr.