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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Sämtliche Zisternen in den Kornaten müssen prall voll sein

Laut Adriawetterbericht, Windfinder UND Sat24 sollte das Schlechtwetter nun vorbei sein. So legen wir am frühen Nachmittag ab, wollen in Zaglav tanken und dann weiter auf die Insel Iz zur sehr empfohlenen Konoba „Knez“.

Aber es kommt ganz anders als erwartet.

Gewitter können ja nie vorausgesagt werden und was wir noch wissen, ist, dass man einem Gewitter nicht davonfahren kann. Man wird immer eingeholt. Ungefähr 15 Minuten vor dem Anlegen erreicht uns die Front und der Wind beginnt zu pfeifen.


So tritt Plan B in Kraft. Wir motoren langsam vor dem total böigen Starkwind, der bis 45 Knoten auffrischt und einer Sicht von kaum 50 Metern, weiter zwischen den Inseln Iz und Ugljan.

Die Sicht wird immer schlechter und der Regen kommt von achtern so stark, dass wir sogar unsere Kabinentüre schließen müssen.


Wie gut, dass ich schon rechtzeitig das Schwerwetterzeug hergerichtet habe und wir so nicht dem Regen und der Kälte ausgesetzt sind.


Dank AIS (automatisches Identifikationssystem) werden wir gewarnt, dass in unmittelbarer Nähe ein Schiff vorbei kommt – lange, bevor es dann schemenhaft an uns vorbei motort.



Aber kein Gewitter dauert ewig und so sehen wir hinter uns schon wieder sonnige Stellen und hoffen, dass uns dieses Wetter auch so schnell einholt, wie das Gewitter.

Aber leider, vor uns, nur diesig – vor lauter Regen, der nicht aufhört und uns bis nach Velirat (Ziel Plan C) begleitet.





Wir gehen abends wieder bei Dragan an eine Boje und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit ihm.