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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

San Vito lo Capo – zum zweiten Mal

Im Juni 2009 waren wir schon einmal hier in San Vito lo Capo und heute gibt es sozusagen ein da capo – vom lo Capo. Diesmal nicht von der Seeseite, sondern vom Land her mit dem Schneck.

Die Anfahrt von Trapani (die Entfernungen haben sich in den letzten Tagen auf ca. 50 Kilometer eingependelt) ist überwältigend. Steile Felswände auf der rechten Seite und links ist schon das Meer zu sehen.

Nachdem heute in Trapani nicht ein einziges Cafe in Hafennähe geöffnet ist und auch der Fischmarkt sich auf ganz wenige Stände beschränkt, fahren wir, sozusagen ohne Frühstück – denn ohne Kaffee ist für mich kein Frühstück – weiter. In irgendeinem Nest unterwegs sehen wir eine geöffnete Bar. Der Kaffee war leider kalt, dafür war der Krapfen (umgewandelte zuckersüße und krapfige Form eines Cannolo) wieder ein Angriff auf unsere ständige Diätbereitschaft. Um Genaueres berichten zu können, mussten wir ihn leider essen!

Die einzelnen Quer- bzw. Längsstraßen im Ort San Vito lo Capo sind wohl erst seit Kurzem in verschiedenste Einbahnen eingeteilt worden und unser GPS schickt uns immer wieder gegen die Einbahn. Außerdem muss in dieser Stadt bei Regenfällen sämtliches Wasser gut abgeleitet werden, denn die Übergänge sind oft so hoch, dass wir mit unserem Fahrradträger fast aufsitzen.

Kurz nachdem wir auf unserem neuen Stellplatz angekommen sind, unternehmen wir auch schon wieder eine ausführliche Radltour. Zum fast karibisch türkis-blauem Wasser scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel und viele Einheimische sind schon im Badezeug und einige ganz Mutige sogar bereits im Wasser.

Genau bei dieser Statue habe ich auch ein Foto aus dem Jahr 2009, allerdings ist es auf Grund des Schwertfischfangs von Michi mehr oder weniger untergegangen. Falls es jemanden interessiert: https://www.shalimardue.at/ueberfahrt-sardinien-sizilien-schwertfisch/

Heute sind wir eben mit dem Fahrrad unterwegs und der erste Weg führt uns natürlich zum Leuchtturm und zum Fischereihafen.

Der alte Mann und das Meer – ich konnte nicht anders!




Dann aber geht es steil bergauf. Es gibt eine Panoramastrecke über San Vito lo Capo, die wir gleich in Angriff nehmen. „Unzählige Höhenmeter“ – nur mit Muskelkraft und mit Hilfe einer ganz „kleinen Batterie“ radeln wir, ohne gleich müde zu werden!


Ob diesen wunderschönen Ausblick auch die Schafe und Böcke genießen, weiß ich nicht, nur, ich weiß, wir kommen wieder.


Die Natur ist zu dieser Jahreszeit wohl ganz besonders farbenprächtig.


Ich will gar nicht daran denken, dass es daheim eventuell gerade wieder schneit.