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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Sanremo bis Colombiers

Der sehr steile, kurvenreiche und enge Autobahnzubringer nahe Ventimiglia hat es in sich. Nix fuer schwache Nerven. Aber dafuer geniesse ich als Beifahrer die wunderschoene Aussicht auf die vielen kleinen und groesseren Ortschaften in der Naehe der Autobahn.

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Unser heutiges Tagesziel ist Arles. Wie immer haben wir schon unsere dicken Waelzer (sprich Camping-Stellplatz-und Reisefuehrer) genauestens studiert. Die GPS-Daten sind gespeichert. Nur knapp 100 Meter vor dem Ziel geht nichts mehr. Versenkbare Strassenbarrieren hindern uns in einer Einbahn an der Zufahrt zum einzig moeglichen, aber leider nicht mehr vorhandenen Stellplatz. Jeweils eine Kleine Zeitung haette noch Platz zwischen Wohnmobil und eiserner Gehsteigbegrenzung. Nix wie raus aus dieser Stadt.

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Die Zahlstellen auf der franzoesischen Autobahn sind sehr nah beieinander. Jedes Mal wird zwischen 3 bis 20 Euro abgebucht. Fuer knapp 500 Kilometer haben wir so an die 50 Euro bezahlt. Es soll in meiner Gegenwart nie wieder einer ueber die Vignettenpreise in Oesterreich jammern.

Das Beste war allerdings, als Michi nach mehrmaligen vergeblichen Einschieben des Tickets die Hilfetaste drueckte und eine Computerstimme sich auf Franzoesisch meldete. Michi antwortete: “mia wa liaba du sprichst englisch mit mir“. Die Stimme antwortete: You can pay now!

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Rechts und links riesige Weinfelder und wir trinken immer noch den Apfelmost von unserem Freund Dieter. Bis Spanien werden wir wohl noch damit auskommen.

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Nach dem etwas “missglueckten“ Besuch von Arles suchen wir einen neuen Stellplatz. Wir finden einen einfachen Platz namens “Les Peupliers“ in Columbiers, nahe Beziers. Den Abendspaziergang machen wir entlang des Canals du Midi. Keine Ahnung, wie ich mir diese franzoesischen Namen merken soll, weil ich sie ja nicht einmal richtig aussprechen kann.

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Waehrend ich das Essen richte, plant Michi unser naechstes Ziel in Barcelona. Wir lassen uns wie immer ueberraschen.

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