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Logbuch der SY Shalimardue

Juni 2019
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Schlechtwetterfront – Spaziergang – Abspachteln in einer 20.er Runde

Eine eisige Schlechtwetterfront zieht über uns hinweg. Sie dauert zwei lange, kalte, nasse und windige Tage. Wir greifen in der „Not“ den eisernen kulinarischen Vorrat an, der bei uns im Schneck für solche Tage, immer wieder frisch eingelagert wird. Gemüsespaghetti und Büffelfleisch in Rotweinsauce. So überstehen wir die Zeit unbeschadet.

 

Endlich scheint wieder die Sonne bzw. es ist kein Regen vorausgesagt und so unternehme ich mit Herta und Gerhard und meinem Zweitlieblingshund Luna einen Dünenspaziergang. Michi nennt das Bild, bei dem ich mich an Herta festhalte „die drei Dün(n)en“, hinten eine, vorne zwei – na ja, er sieht halt schon schlecht.

Am Abend werden wir von Martina und Horst in den Gemeinschaftsraum am Campingplatz zu Getränken und einer TV-Produktion vom NDR eingeladen. Überwintern von Norddeutschen mit Camper in Gallipoli in Süditalien. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Wintercamping-in-Italien-Deutsche-unter-sich,diereportage1278.html?fbclid=IwAR0y-90mh0ONbqAtiN-1dQNGMJqsAAPbyTeuyTJdthY7VPC2mgz7nD4Hy8I Nachdem wir die Hauptdarsteller schon gut kennen und den Witz von Horst auch lieben, ist die Sendung für uns einfach perfekt. Im Kreise von unseren Dorfplatzcampern, die alle das selbe Hobby haben, wird viel gelacht.

Für Samstag – heute – ist ein gemeinschaftliches Mittagessen im „Al Giardino di bianco“ geplant. Wir sind 20 Personen und werden bestens verwöhnt. Die vom Chef persönlich in vielen Jahren gebaute riesige Krippe von 80m² bewundern wir vor dem Essen. Erst zu Ostern wird sie umgebaut.

Das Essen ist wie immer perfekt. Michi und ich bestellen uns gemeinsam „ein“ Fisch-Menü. Wir sind mehr als satt. Aber auch alle anderen sind zufrieden – die meisten können nicht mal mehr eine Nachspeise verdrücken. Wobei man wissen muss, die Nachspeise hier in Sizilien ist für die Seele, nicht für den Körper. Nur so zur Info.

Giovanni, der kleine Kellner, ist der Sohn vom Chef. Es gibt keinen freundlicheren Kellner. Obwohl ich Kinderarbeit eigentlich nicht akzeptiere, sehe ich, dass dieser Junge seinen Berufswunsch schon heute lebt. Er wird natürlich auch mit ausreichend Trinkgeld verwöhnt.

Wir sind wieder mal die Letzten. Herta und Gerhard und wir zwei. Wir haben einfach keine Eile.