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Logbuch der SY Shalimardue



November 2018
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Privat

Schutzbucht Veli Rat

Wir sind schon wieder einmal frühmorgens unterwegs und begegnen vielen Fischerbooten, die gerade vom Nachtfang zurückkommen. Irgendwie schön, dass es noch Fischer gibt, die unterwegs sind, obwohl das Meer ja schon ausgefischt sein soll. Aber die vielen unzähligen Aquakulturen machen mir mehr Sorge. Das Futter beinhaltet Chemie und Medikamente und wenn die Farmen nicht immer wieder auf andere Plätze gezogen werden, kann sich der Meeresboden auch nicht mehr erholen.

Unser Freund Dragan geht jeden Tag mit seinem kleinen Booterl zum Fischen und er ist zufrieden. Den zum Trocknen aufgehängten Fisch lieben auch die Wespen. Sie haben schon viele Löcher in das getrocknete Fischfleisch gefressen.

Nach einem Spaziergang genießen wir im Schatten der Konoba Gorgonia einen weißen Spritzer und bestellen unser Abendessen. Heute liegen wir vor Anker und in dieser Bucht kommt angeblich zurzeit niemand zum Abkassieren.

Mittags gibt es ein Gemüse Risotto am Schiff und abends das beste Lamm.

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang und zum obligaten Sundowner sind wir wieder zurück am Schiff.

In den verschiedenen Wetterberichten, die wir uns täglich zu Gemüte führen, zeigt es zwei vorüberziehende Regengüsse, zum Glück ohne Gewitter. Die sind im Norden unterwegs. Unseren Bekannten Davorin und Helge hat es in der Fünffingerbucht auf Cres anscheinend ordentlich erwischt. Das einzige ernsthafte Gewitter in ganz Europa ist über die beiden hinweggezogen. Ein Fenster ging zu Bruch. Wir warten noch einen Tag, da die Wettersituation in Istrien für die nächsten Tage noch nicht wirklich stabil gemeldet wird.