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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2018
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Privat

Schweißtuch oder „Tenute Al Bano Carrisi“??

Das echte „Schweißtuch der Veronika“ das in der Kirche von Manoppello in den Abruzzen aufbewahrt wird, war unser erstes Ziel des Tages. Aber nachdem wir gestern das „echte Haus Marias“ gesehen haben, ändern wir unsere Pläne einvernehmlich und wenden uns profaneren Dingen zu. Leidenschaft für die Musik… und für den Wein. Im Herzen von Salento in Apulien, in der grünen Landschaft von Cellino San Marco, hat der Sänger Al Bano in seinen Höfen ein altes Dorf zwischen Wäldern, Weinbergen und Olivenhainen gebaut. Auch der Urgroßvater des Sängers produzierte hier schon besten Wein.

Eigentlich wollten wir über Nacht hier bleiben. Gut essen im Feinschmeckerlokal „Don Carmelo“ und ein gutes Flascherl Wein dazu trinken. Leider öffnet die gute Küche erst um 20 Uhr. Wir wollen allerdings keine 3 Stunden hungrig darauf warten. So haben wir uns mit 3 Flaschen des Negroamaro „Basiliano“ eingedeckt (der sich auf die Anwesenheit der basilianischen Mönche in diesem Gebiet beruft). Die Verkostung war köstlich – wie der Name schon sagt. Also – Wein machen kann er, der Al Bano – alle Achtung. Leider war er nicht da – aber sonst war er allgegenwärtig.

Wir schlendern in diesem Imperium herum, genießen noch einen wunderbaren Sonnenuntergang und fahren ca. 60 Kilometer weiter bis zu unserem Ziel, den Campingplatz „La Masseria“ in Gallipoli.

Es war leider schon finster bei der Ankunft und so suchen wir uns erst am Morgen den endgültigen Stellplatz für das nächste Monat für unseren Schneck samt Hänger.

Sonnenschein und Wolken wechseln sich ab. Am Heimweg vom Einkauf erwischt uns auch noch ein Regenguss. Das Kilo Tintenfischhaxen um 5 Euro zwingt uns „quasi“ zum mediterranen Köcheln.