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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Sidi Ifni

In Sidi Ifni gibt es 3 Campingplaetze. Der erste gefaellt uns ueberhaupt nicht, der zweite ist komplett belegt und der dritte ist fuer die Haelfte von uns der Schoenste. Direkt am Meer – das Meeresrauschen ist hier an der Atlantikkueste allerdings kein Plaetschern, sondern ein ewiges Donnern.

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Es klingt so, wie wenn ein viele, viele Kilometer langer Zug Tag und Nacht an uns vorbeifahren wuerde. Fuer Michi als Alteisenbahner ein Albtraum, fuer mich ein Traum.

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Eine breite, fast suedeuropaeisch anmutende Treppe fuehrt zur Altstadt hoch und von dort sehen wir auf unserem CP hinunter.

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Sidi Ifni war bis 1969 (!!) in spanischer Hand und die aelteren Einwohner sprechen als Fremdsprache eher Spanisch als Franzoesisch. Viele Gebaeude sind vom spanischen Kolonialstil gepraegt.

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Im kleinen Marktviertel sind um die Mittagszeit schon einige Staende geschlossen, der Fischmarkt oeffnet erst gegen 16 Uhr. Wir finden direkt davor ein kleines preiswertes Lokal, wo wir pro Person um knapp 2 Euro eine koestliche Tajine verzehren. Und als Gruss aus der Kueche gibt es die besten Oliven, mariniert nach einem Geheimrezept, mit eingelegten Zitronen und verschiedensten Kraeutern. Einfach himmlisch.

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Auf diesem Platz haben wir Christian aus Graz kennen gelernt. Er hat mit seinem Fahrrad schon knapp 3.000 Kilometer herunter gestrampelt und ist weiter auf dem Weg nach Mauretanien, mit 40 Kilogramm Gepaeck in den beiden Satteltaschen.

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Auch eine alternative Wiener Grossfamilie mit einigen Kleinkindern und ein junges Paar aus Klagenfurt leben schon seit 2 Monaten hier auf diesem Platz. Uns zieht es aber demnaechst schon wieder weiter.

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