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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Privat

Stadtrundgang und Brauereiführung in Canterbury

Am frühen Morgen versteckt sich die Sonne noch hinter den Wolken, aber es wird immer besser. Obwohl ich sehr mutig bin, verzichte ich doch auf das berühmte „english breakfast“ und wir fahren erst nach einem zünftigen Kärntner Frühstück in die Stadt.

Die malerischen „Weberhäuser“ von den im 16. Jhdt. eingewanderten Hugenotten liegen direkt am Fluss Stour, wo geschäftstüchtige Keiler zu einer Bootsfahrt mit einem englisch singenden „Gondoliere“ einladen.


Der Westgate Turm, der seit mehr als sechs Jahrhunderten über der Straße nach London thront und wacht, ist ebenfalls ein sehr beliebtes Fotomotiv.



Das Eastbridge Hospital wurde nach dem Mord an dem Erzbischof Thomas Becket gegründet, um armen Pilgern auf dem Weg zu seinem Märtyrergrab eine Zuflucht zu bieten. Hier erhalte ich vom Kartenverkäufer eine mindestens halbstündige umfassende Gratisinformation. Hier soll es auch die älteste Glocke in England in einem Innenraum geben.

Zu viel Kultur macht durstig und so besuchen wir anschließend eine kleine Brauerei und wir erfahren bei einer Führung den Unterschied zwischen den verschiedenen Gärungen, Bitterstoffen und Alkoholgraden. Das „brettleben“ eingeschenkte Bier ohne Schaum wird aber nicht zu den Lieblingsbieren von Michi aufsteigen!


Im Beaney House of Art and Knowledge sehen wir eine Sonderausstellung eines einheimischen Malers (leider habe ich den Namen vergessen – hat mir gefallen) sowie eine Ausstellung moderner Künstler (hat Michi gefallen).

Das pulsierende Leben dieser Stadt erfreut uns und die vielen Straßencafés laden zum Verweilen ein.



Da ich noch nie Cider (vergorener Apfelsaft – Most bei uns, nur nicht so sauer!!!) verkostet habe, frage ich den Chef um die kleinstmögliche Menge, die man bestellen kann. Wie ich nicht anders erwartet habe, bringt er 2 kleine Gläser als Probe. Das ist mein Geschmack, allerdings mit 6 % nicht unbedingt etwas gegen den Durst.

Andere Länder, andere Sitten: in einem Pub bestellt man an der Theke, zahlt und nimmt das Getränk mit. Will man auch essen, bestellt man ebenfalls an der Theke, zahlt und man bekommt z. B. einen Kochlöffel mit einer Nummer und wenn das Essen fertig ist, wird es serviert. Das entlockt mir natürlich ein Gelächter, als Michi mit dem Kochlöffel winkt.