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Logbuch der SY Shalimardue

Dezember 2021
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Start nach Sizilien über Venedig-Pisa-Alatri

Wir starten unsere Reise nach Sizilien und wir ahnen nicht, wie lange wir dorthin unterwegs sein werden. Es gibt keinen Stress und wir freuen uns jetzt schon auf unsere Zwischenstopps. Der erste ist in Venedig. Unser Wohnmobil bleibt am Campingplatz Venezia stehen und wir fahren mit dem Bus nach Venedig hinein. Wie immer ist unser erstes Ziel „Baraceto da Lele“. Günstig und hervorragend und total überfüllt mit Gästen, die ein günstiges Glaserl trinken wollen.

Wir besuchen anschließend die Chiesa Pantalon, wo das größte, je gemalte Bild auf Leinwand, an der Decke zu sehen ist. Ein wunderschönes Bild, einfach traumhaft.

Bei unserem Freund „da Puppa“ kehren wir anschließend ein und genießen zu einem Gläschen Wein auch noch ein Baccala-Brötchen (Ciccheti). Er ist für seine fantasievollen Brötchencreationen venedigbekannt.

Danach spazieren wir noch eine Weile herum in bella Venezia und genießen viele schöne Plätze und gute Getränke und dazu einige Spezialitäten.

Am nächsten Morgen fährt Michi mit unserem Schneck über Florenz bis nach Pisa. Ich gewöhne mich langsam daran, eine stille Beifahrerin zu sein und nicht jeden anderen Autofahrer zu kommentieren. Vom Stellplatz, den wir mit etwas Mühe finden, sind es ca. 4 km Fußweg bis zum schiefen Turm von Pisa.

Ich bemühe mich, die vielen Stufen hinauf und obwohl ich schon etwas schnaufe, lass ich mich nicht von den Besuchern hinter mir überholen.

Michi wartet geduldig unten neben dem Dom, wo er auch viele wunderschöne Fotos macht. Er sagt, er war schon oben – er braucht es nicht nochmal.

Am Rückweg zum Stellplatz kommen wir auch wieder bei einigen sehr interessanten Plätzen wie der Therme von Nero vorbei.

Heute früh fahren wir weiter nach Alatri, nahe Ferentino. Leider beginnt es nach 3 Stunden zuerst zu regnen und dann zu schütten an und wir dürfen am Parkplatz bei Agritourismo di Nonna Luisa übernachten. Zuerst genießen wir die Küche und den hervorragenden Wein. Da es leider noch weiter regnet, werden wir wohl erst morgen mit unserem Mopale rauf zum Zyklopenmauerwerk fahren. Diese Mauern, die hier auch in Ferenito zu sehen sind, sind ein großes Rätsel der Geschichte. Niemand weiß, wer genau und wann die fugenlosen Riesensteine ohne eisernes Werkzeug und Rad, wirklich gebaut hat. Einige sagen, dass sie aus Zeit der Herniker stammen und dass sie zu den besten erhaltenen Mauern Italiens gehören. Ähnliche Mauern gibt es aber nur in Mexiko und bei den Inkas. Das hat uns hierher gelockt.