Gehe zu: Hauptmenü | Abschnittsmenü | Beitrag

Logbuch der SY Shalimardue

August 2020
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Archiv

Privat

Sundowner und Fußmarsch

Michi lädt unsere achtköpfige Runde auf einen Sundowner zu uns auf den Balkon ein. Die Mischung von Rum, Limette, Zucker und Wasser kennen wir von der Karibik. Das Getränk nennt sich T-Punch und soll uns auf die Ayjurvedazeit, die von vegetarischer Kost und Alkoholabstinenz geprägt ist, vorsichtig vorbereiten.

Am frühen Morgen um 06 Uhr spazieren wir – diesmal zu dritt – los. Zum Glück habe ich meine Stirnlampe mit, die so stark leuchtet, dass wir alle drei bestens sehen und auch gesehen werden. Nach einer halben Stunde beginnt die Dämmerung und ich kann das Licht wieder abschalten. Schließlich sollte die Lampe ja noch 32 Mal unseren Tagesbeginn erleuchten.

Heute sind wir auf einem anderen Weg unterwegs, den wir zwar schon kennen, aber die Tierwelt überrascht uns aufs Neue.

Bevor wir unsere ersten Fotos gegenseitig machen, kommen schon Einheimische heran und bitten uns um einen Selfie bzw. Foto mit uns. Selbstverständlich sagen wir ja, denn auch ich will immer Fotos mit Einheimischen.

Der Sonnenaufgang ist wieder ein Traum. Riesenschwärme von verschiedenen Vögeln sind in der Lagune unterwegs.

Es ist erst sieben Uhr früh, aber viele Gläubige der Hindureligion sind am Beten und der mit dem nackten Oberkörper ist der Vorbeter. Aus Bananenstauden werden kleine Tempel und verschiedene religiöse Bauten geschnitzt.

Auch die Blumenwelt unterwegs begeistert uns sehr.

Da wir schon knapp 2 Stunden in eine Richtung unterwegs sind, stoppt Priska ein Tuk-Tuk und wir zahlen gerade mal 1 Euro für die Rückfahrt. So kommen wir rechtzeitig zum Frühstück retour. Anschließend fahren wir – wieder zu dritt – diesmal mit Paul – in einen nahe gelegenen Ort namens Paravur – wo wir auf einen Gemüsemarkt gehen wollen. Leider findet der nur freitags und dienstags statt. Wir laufen in der Gegend herum, sehen einen Polizisten, der mitten auf der Straße mit seinen Händen wachtelt und ewig hin und her läuft. Gerade dass er uns nicht über den Zebrastreifen getragen hat. Am Rückweg stoppen wir bei einem Zuckerrohrstand. Die Zuckerrohrstangen werden durch eine Maschine gepresst und händisch eingeführt und mit dem Saft mit einer Zitrone vermengt. Einfach himmlisch.

Das Tuk-Tuk bringt uns zurück nach Cherai Beach und wir landen wieder im Restaurant Lilliput. Das folgende Foto zeigt, was wir zu sechst gefuttert haben. Die tägliche Kokosnuss – nun schon beim vierten Stand – hat ebenfalls wieder hervorragend geschmeckt.