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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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Tafraoute Aventure Tour

Wir buchen bei einem einheimischen Reisebuero eine Exkursion mit einem Allradwagen sowie einen auch englisch sprechenden Chauffeur, namens Ali. Mit von der Partie sind Christophe und Barth, zwei Belgier, nicht verwandt mit dem Farb-Kuenstler, die per Autostopp Marokko erkunden.

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Auf einer Asphaltstrasse windet sich der schmale Weg hinauf. Immer wieder verlangen wir einen Stopp, um die herrliche Aussicht zu geniessen und zu fotografieren. Es geht auf 1700 Meter Seehoehe hinauf.

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Unterwegs begegnen uns nur einige Schafherden sowie Einheimische am Rueckweg von ihrem Einkauf aus der Stadt und ein paar seltsame Wohnmobile, gebaut fuer die Wuestensafaris.

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In der Palmenoase von Ait Mansour duerfen wir aussteigen und wir gehen eine halbe Stunde durch diesen angenehm kuehlen Palmenwald, der sich laengs eines kleinen Rinnsals hinzieht. Steil aufragende rote Felswaende und Palmen ueber Palmen saeumen diesen idyllischen Weg.

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In diesen sehr abgelegenen und dem Verfall preisgegebenen Ortschaften sieht man fast keine Menschenseele, aber man hoert Frauen singen, Kinder spielen und Maenner reden (wahrscheinlich heisst das auch hier diskutieren).

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Bevor es dann auf richtig abenteuerlichen Pfaden weiter geht, staerken wir uns in einem Einheimischen Lokal mit einem Berberomelette (Eierspeis verquirlt mit Kreuzkuemmel, dazu ganze Oliven und dies auf einem Tomatenbeet in der Tajine gekocht), viel Obst und zum obligaten Pfefferminztee (brrr und graus-graus) eine ganz geile super Suessspeise mit Honig.

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Diese umgeruesteten Womo-Lkws haben wohl die Durchfahrtshoehe der einzigen “Strasse“ unterschaetzt. Mit einer Saege rufen sie den heftigen Unmut unseres Fahrers und der Eiheimischen hervor, denn diese Baeume brauchen viele, viele Jahre, bis sie eine ansehnliche Hoehe erreichen. Auf dem Auto hinten drauf steht: en Dutscher darf det! Nach einer guten Stunde Wartezeit (fuers Saegen und Diskutieren) koennen wir weiter.

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Nach sieben Stunden Fahrt durch Gegenden, die wir mit unserem Auto nie erreichet haetten, kehren wir muede wieder zurueck zu unserem Camp. Um viel Erlebtes reicher und voll der wunderbaren Eindruecke einsamer Natur. Zuvor geht es aber noch durch eine Gegend, wo die vielen Mandelbaeume gerade jetzt bluehen.

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