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Logbuch der SY Shalimardue



Dezember 2018
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Taormina

Wir nützen die Sonne für einen weiteren Ausflug mit unserem „Mopale“ nach Taormina. Relativ steil, viele enge Kurven und unser Funksprechgerät funktioniert – zum Nachteil von Michi. Es schmerzt ihn, dafür gezahlt zu haben, um mit mir zu sprechen. Es sind nur knapp 7 Kilometer bis zum Eingang oben beim Westtor.

Der Dom San Nicolo, auch Festungskathedrale genannt, liegt im Zentrum der Stadt und wurde im 15. Jhdt. auf den Ruinen einer kleineren Kirche aus dem frühen Mittelalter erbaut. Michi fallen im Inneren der Kirche einige Besonderheiten auf. Das Innere des Doms ist schlicht und nur mit einigen Werken und Malereien geschmückt. Unter den Werken die „Madonna mit Kind und Heiligen“ von Antonello da Saliba und die „Heimsuchung Mariä“ von Antonio Giuffrè. Der Heilige Judas Thaddäus war einer der 12 Apostel. In diesem Fall schaut er aus, als ob er für den ersten Advent extra hergerichtet worden wäre. Die neckische Flamme am Haupt des Judas ist schon seltsam. Das silberne Madonnenbild ist allerdings ohne Madonna- sowie Kindesantlitz. Das alte Brettl dahinter ist schön anzusehen. Auf dem Platz vor dem Dom steht ein 1635 erbauter Barockbrunnen mit zwei übereinander liegenden Wasserbecken.

Wir spazieren durch die Einkaufsstraße, die ja auch als Hauptstraße durch den Ort führt. Einen Einkauf in den bekanntesten Modehäusern überlassen wir jenen, die auch die Übernachtung in Taormina aus der Kaffeekasse zahlen können. Ein Besuch einer Fotoausstellung aus dem Jahre Schnee (1935-1940) reißt uns nicht von den Socken, da viele Fotos bearbeitet erscheinen.

Mir gefallen alte Herren, die sich immer wieder zu einem Ratscher treffen. Ob in einem Lokal oder auf einem Bankerl oder einfach nur stehend – es werden immer die Neuigkeiten ausgetauscht. Man hat in Sizilien 70 Mafioso verhaftet – also – Themen gibt’s immer.

Am Rückweg kehren wir noch in unserer Lieblingsbar ein, damit wir der ständigen Dehydrierung trotzen können.