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Logbuch der SY Shalimardue

Januar 2022
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Tempel in Selinunte

Heute fahren wir bei strahlendem Sonnenschein zu viert zu den Tempeln nach Selinunte. Selinunte ist eine archäologische Fundstätte in der Gemeinde Castelvetrano an der Südküste Siziliens. Die ausgedehnte Fundstätte besteht vornehmlich aus den Überresten der alten griechischen Stadt Selinus, die in der Antike zu den wichtigsten Stätten Siziliens zählte.

In den sumpfigen Niederungen des Flusses Selinus gab es große Selleriebestände, die namensgebend für die Stadt und den Fluss wurden. Sogar das Wappen der Stadt war dem Sellerie gewidmet und enthielt den Zipfel eines Sellerieblattes. Ein Tempel, nämlich der der Hera wurde wiederaufgebaut – alle anderen sind zwei große Steinhaufen mit großen Überresten der Säulen.

Die Stadt wurde dann 409 v. Chr. von den Karthagern und den Elymern von Segesta zerstört und kehrte nie zu ihrem früheren Glanz zurück. Zwischen den Ruinen lebten in der byzantinischen christlichen und arabischen Zeit kleine Gemeinden, aber ein schreckliches Erdbeben im Mittelalter setzte der Geschichte von Selinunte endgültig ein Ende. Auch ein Mittelmeer Tsunami wird als Ursache der vollkommenen Zerstörungen genannt. Aber Genaues wissen selbst die Archäologen nicht.

Wir besuchen das Museum und anschließend fahren wir mit einem Art Golfwagen zur alten Stadt Selinus und ihrer Acropoli. Eine wunderbare Aussicht auf das Meer und wir genießen die alten Tempel die nur die A,B,C,D,E und F genannt werden.

Am Abend gehen wir in das Lokal am Campingplatz, essen zu sechst Pizza und freuen uns auf unserem morgigen Ausflug zur Therme Pia, die etwas abseits in den Bergen liegt.