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Logbuch der SY Shalimardue

September 2020
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The Great Ocean Road von Apollo Bay bis Warrnambool

Der australische Sommer gleicht bis jetzt dem europaeischen April. So an die 20 Mal regnet es am heutigen Tage, aber auch die Sonne scheint ebenso oft. Leider sind auch die Temperaturen nicht hochsommerlich, sondern meist recht frisch.

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Ein erster Stopp ist der Aussichtspunkt Castle Cove und kurze Zeit spaeter huepft vor uns ein kleines Wallaby (Kaenguru) ueber die Strasse. Dank der vorsichtigen Fahrweise von Michi kann es unbeschadet im angrenzenden Regenwald wieder verschwinden.

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Der Hoehepunkt dieser Kuestenregion laesst nicht lange auf sich warten. Wir erreichen die beruehmten und viel fotografierten “Twelve Apostel“.

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Die gigantischen, bis zu 65 m hohen Gesteinsnadeln praesentieren sich bei gutem Wetter als eine lange Formation – am schoensten zu sehen beim Sonnenaufgang bzw. -untergang.

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Uns zeigen sich heute die noch verbleibenden Acht in der schaeumenden Brandung unter immer wieder wolkenverhangenen Himmel. Die Gischt fliegt bis hoch zu uns zu den Aussichtsplattformen und unsere Brillen sind in kuerzester Zeit undurchsichtig.

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Meinen Sonnenschutz in Form meines Hutes muss ich heute im Auto lassen, da der Wind zu stark blaest. Auf die Sonnencreme verzichte ich, weil der Himmel fast durchgehend bedeckt ist. Wie es sich am Abend zeigt, habe ich falsch gedacht, denn die Sonne war doch oefters zu sehen und roetet erstmals mein Gesicht.

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7_Twelve Apostles.jpg

Der Ausblick auf die 12 Apostel und die entlang der Kuestenstrasse folgenden Felsformationen ist fuer mich so ueberwaeltigend, dass ich heute noch mehr fotografiere als sonst und das heisst was!

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Vom riesigen Parkplatz mit den wunderschoenen Anlagen starten fast ununterbrochen Hubschrauber, um den zahlungswilligen Gaesten diese traumhafte Ansicht auf die dramatische Steilkueste auch von oben zu ermoeglichen.

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In der Naehe der “Loch Ard Gorge“ lief 1878 der Schoner Loch Ard auf Grund und kenterte. Von den mehr als 50 englischen Einwanderern ueberlebten nur zwei, die das Glueck hatten, in diese lang gezogene Schlucht gespuelt zu werden.

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12_London Bridge.jpg

Im Jahr 1990 kamen auf der London Bridge 2 Leute mit dem Schrecken davon, als die Verbindung zwischen ihnen und dem Festland ohne Vorwarnung ins Meer donnerte. Sie wurden danach mit dem Hubschrauber in Sicherheit gebracht.

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Vor Peterborough fuehrt bei “The Grotto“ ein Pfad zu einem kleinen Wasserloch, ueber das sich ein hoehlenartiger Felsbogen woelbt. Nur wenige Meter weiter draussen zeigt sich das Meer von seiner stuermischen Seite, die Auslaeufer des Sturmtiefs bei Tasmanien reichen bis hierher. Ich bin froh, diesmal auf der Landseite zu sein.

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Weitere Formationen sind der Sentinel Rock, Blowhole und Thundercave und The Arch.

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Die “Bay of Martyrs“ und die “Bay of Islands“ sind die letzten Kuestenattraktionen vor Warrnambool, denn die Great Ocean Road verlaeuft dann durch leicht huegeliges Weideland und wieder landeinwaerts.

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Warrnambool ist unser heutiges Tagesziel. Obwohl wir schon fast den ganzen Tag “herumgestiefelt“ sind, erkunden wir vom riesigen Campingplatz (direkt am Meer) noch den Ort.

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Platz ist in der kleinsten Huette (sprich Castle). Beim Sundowner lernen wir die beiden Koeche Daniel und Andi aus Trebesing bei Spittal (Kaernten) kennen und spontan wird daraus ein lustiger “Kaerntnerabend“.

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