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Logbuch der SY Shalimardue

Juli 2022
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Privat

traumhaft schönes Mohnfeld hinter dem Dom von Aquileia

Das Wetter ist leider nicht immer wunderbar, aber bei leichtem Regen gehe ich doch immer wieder einen kleinen Morgenspaziergang zu meinem geliebten Cafe Ciaccarada zu mindestens zwei Cappucchini und einer Treccia. Der Regen wird allerdings von den Weinbauern und anderen Bauern sehnlichst erwartet, weil es hier schon lange nicht ausgiebig geregnet hat. Also ist heute ein Tag für den Wein.

Unsere kärntner/sizilianischen Freunde Herta und Gerhard melden sich bei uns. Sie sind mit ihrem Wohnmobil am Campingplatz Paradiso kurz vor Grado, sozusagen vor Anker gegangen. Wir laden sie auf einen Kaffee zu uns auf die Terrasse ein, anschließend müssen sie auf einen Besuch auf unserem Cat Shalimardue kommen und danach zieht es uns gemeinsam zum hervorragenden Essen in die Buschenschank „alle Betulle“. Der Womo-hund namens Luna wird von mir wie immer fast bis zum Wahnsinn gestreichelt. Sie gurrt wie eine Haustaube. Ich mag sie und sie mag mich auch.

Am nächsten Tag tröpfelt es leider wieder (der Weinbauer grinst) und nach meinem Cappuccino mit Treccia hört es auf zu regnen und so marschiere ich weiter bis zum Dom von Aquileia. Ich gehe heute einmal hinten um den Dom herum und sehe plötzlich ein traumhaft schönes Mohnfeld. Riesengroß.

Nach dem Mittagessen (selbst gekochtes Tunfisch-Schwammerl-Erbsen-Risotto) scheint die Sonne und Michi will ein Foto von mir im Mohnfeld machen. Traumhaft schön.

Anschließend fahren wir mit dem Auto wieder einmal zum Isonzo, dort wo er sich mit dem Fluss Torre vereint. Heute ist Muttertag und so viele Menschen sind mit Grillutensilien und Kindern unterwegs. Es gibt auch einen großen gesicherten Platz, wo die Leute Feuer machen können. Wir sehen auch eine kroatische Peka, die dort für viele Besucher gekocht bzw. zubereitet wird. Nach unserer Wandertour genießen wir einen weißen Spritzer bei der Bar, die eher einer Almhütte mit lauter Musik gleicht.

Heute früh – kurz bevor ich wieder meinen Morgenspaziergang mache, sehe ich vom Schlafzimmer aus in dem Feld hinter uns einige Hasen, die gerne hier fressen bzw. andere Hasen herum jagen bzw. sich selbst anschließend vor Ort putzen.

Heute mache ich eine große Runde. Ursprünglich wollte ich nach Grado gehen, aber die Sonne kam heraus und blieb da oben – ich hatte leider keinen Sonnenhut mit. So habe ich nach 7 Kilometer Michi angerufen, dass er mit mir anschließend nach Grado fährt. Ich kaufe mir noch einen schönen Sonnenhut, damit ich etwas geschützt bin. Wie immer sind wir gerne im Restaurant Porto Buso in Grado am Hafen. Zu meinem weißen Spritzer habe ich sogar ein Brötchen mit Bacala bekommen. Wir freuen uns natürlich auch auf die Insel Anfora, wo Mauro im gleichnamigen Lokal im Sommer sein Personal unterstützt. Wir werden natürlich mit unserem Schiff dort hin fahren und dem hoffentlich schnurrenden Motor lauschen – oder sogar segeln.