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Logbuch der SY Shalimardue

Oktober 2020
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Privat

Überfahrt Sizilien nach Italien und weiter bis Pompei

Nach etwas mehr als 2 Monaten befinden wir uns wieder auf der Fähre – diesmal Richtung Kalabrien am Festland. Es herrscht ruhiges Wasser und wir kommen eigentlich viel zu schnell an.



Vorläufiger Plan Numero 1: wir fahren direkt nach Pompei – etwas mehr als 500 Kilometer plus Fähre. Ersatzplan Numero 2: von zwei verschiedenen Campern auf Sizilien haben wir DEN Überdrüber-Geheimtipp für einen Stopp in „Diamante“ erhalten. Wir entscheiden uns für Plan 2 und verlassen die Autobahn bei Falerna, was ich fast mit Salerno (welches erst viel später kommt) verwechsle.

Die Küstenstraße führt uns an vielen schönen kleinen Dörfern vorbei, die Straße ist relativ gut und wir freuen uns schon auf unser „Restlessen“, wobei unser weißer Thun von gestern – besser dessen Rest – herzlich eingeladen ist.

Am Campingplatz in Diamante ist überhaupt niemand, die Toilettenanlagen sind auch nicht in Betrieb, sondern unter einer Sandschicht verborgen. Die Sonne versteckt sich hinter einer Nebelschicht und so entscheiden wir uns, nachdem wir uns einmal gestärkt haben, einfach die 200 Kilometer weiter bis Pompei zu fahren.

Rivello liegt knapp vor dem Autobahnzubringer nach Neapel und wäre eigentlich auch einen kurzen Abstecher wert. Aber Michi weigert sich standhaft, in diese kleine Bergsiedlung ohne Campingplatz zu fahren! Wenn er nur an die schmalen, steilen Straßen denkt, stehen seine Nackenhaare senkrecht. Es ist schon später Nachmittag und deshalb lassen wir es heute ausnahmsweise bleiben. Die schneebedeckten Berge im Hintergrund – auf deren Höhe wir fast noch rauffahren, erinnern uns schon ein wenig an unsere verschneite Heimat.

Die Autobahn führt uns direkt zum Campingplatz „Zeus“, der auch gleich direkt neben dem Eingang zur Ausgrabungsstätte liegt. Ein wunderschöner Platz für die nächsten zwei Tage.


Und es ist wieder einmal Vollmond – ganz schlecht für unsere Weinvorräte!